Tipps ~ Gewinne den Kampf gegen deinen inneren Schweinehund

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Schweisstropfen kullern in meinen neuen Sport- BH, die Beine strampeln wild in die Pedalen, treiben den Puls zur Höchstleistung und mein Atem überschlägt sich im Tackt der mitreissenden Musik die in meine Ohren trällert. Durch den entgegenkommende Fahrtwind kitzeln fiese Haarspitzen meiner Nase. Einhändig probiere ich die Ausreisser wieder in die richtige Position zu bringen. Schwierig denn der Wind ändert plötzlich seine Richtung…

Irgendwie habe ich es geschafft. Völlig erschöpft, mit knallrotem Gesicht lenke ich mein Bike in die Einfahrt. Ohrstöpsel raus, Helm ab, Veloständer anstellen, einmal tief Durchatmen. Vogelgezwitscher dringt zu mir vor und ich lande langsam wieder in der Realität. Raus aus den schwirrenden Gedanken. Ich lächle. Wische meine nassen Haare aus dem Gesicht und bin einfach glücklich. Ich hab es wieder geschafft. Mit pochenden Muskeln, steifen Beinen und gestärktem Selbstwertgefühl trete ich unter das kühlende Nass.

Im Nachhinein überragt das Glücksgefühl
und die im Voraus geplagte Faulheit ist plötzlich lächerlich.

Kennst du das?

Du kommst von der Arbeit nach Hause und denkst dir 1 Minute: Ich hätte Zeit, ich könnte Joggen gehen? Oder Velofahren? Das Wetter ist perfekt! Wie wär’s mit schwimmen im See? Deine Schlüsselkarte zum Fitnessstudio baumelt am Hacken, vielleicht doch ein Stündchen Sport?
Ach ne, es könnte ja bald anfangen zu Regnen. Oder: Meine Lieblingssendung fängt in 20 Minuten an. Oder: Ich kann ja zu Hause ein paar Übungen machen um nicht nur rumzusitzen. Oder Putzen? Das verbrennt ja angeblich auch lästige Kalorien.

Die Ausreden kommen meist schneller, als wir je über die Möglichkeiten uns körperlich zu Betätigen nachdenken.

Aber wieso? Wieso flitzen wir nicht direkt nach der Arbeit / Schule direkt ins Fitnessstudio, oder schwingen uns aufs Bike?

Ich selber finde schnell Ausreden. Irgendetwas im Haushalt gibt’s immer zu thun. Putzen, Kochen, Abwasch, Wäsche, Garten, Einkauf usw.
Geht’s dir nicht manchmal auch so?

 

Mein Spiegelbild spricht zu mir: Sieh dir mal deine Beine an!
Deinen Bauch – du hast dich verändert.

 

Stimmt das wirklich? Ich fühle mich sofort schlecht. Mein Gewissen pflichtet mir bei: Mach endlich wieder was! Sitz nicht dauernd so faul rum!

Ich kann mich manchmal nicht mehr im Spiegel betrachten, ohne die Fettpölsterchen hüpfen – wachsen zu sehen.

Mein Ehrgeiz hat mich gepackt. Ich stosse im Netz auf eine Interessante Seite und lasse mich inspirieren – von der Energie mit ziehen.
Ich bestelle mir ein Fitmacher- Tee, neue Trainingskleidung und eine coole Sporttasche. Super ich bin bereit, sogar eine passende Trinkflasche
guckst jetzt aus dem praktischen Seitenfach der Tasche. Ich freue mich. Ich habe Energie. Ich will was machen.

Ich will mich ändern! Ich will wieder zufrieden in den Spiegel gucken können.

Am nächsten Tag. Ich klicke mich durch die Webseite eines Fitnessstudios. Ich muss das jetzt machen! Mein Blick bleibt auf den Preisen der angebotenen Abos gefesselt. WAS? Wollen die mich etwas ver****. Das gibt’s doch nicht. Verärgert schliesse ich die Seite sofort wieder und lande beim nächsten Angebot. Meiner Meinung nach muss man sich in einem Studio wohlfühlen.

– Passt die Atmosphäre?
– passen die Trainer?
– passen die Gerät?
– passt der Anreiseweg?
– wie ist das Preis-Leistungsverhältnis?

Diese Kriterien sind mir wichtig und möchte ich gerne alle mit einem grossen JA beantworten können.
Dabei klicke ich mich durch die Fotogalerien, Beschreibungen und hole ein / zwei Meinungen von Freunden ein, die dort trainieren.
Meine Interesse wird durch ein spezielles Angebot gesteigert und ich gucke mir ein Video auf YouTube an und bin sofort begeistert.

Das Zauberwort heisst: Milon Zirkeltraining. Hier erfährst du bei Interesse mehr darüber.

Ich habe bereits in einigen verschiedenen Fitnessstudios trainiert. Andere Gerätemarken habe ich somit überall angetroffen. Eigentlich funktioniert ja alles gleich. Aber für mich war es immer wieder umständlich die Bedienungen neu zu erlernen. Klar nach dem zehnten mal hat’s meisten geklappt. Aber der Aufwand ist doch immer wieder von Neuem da. Was mich am meisten genervt hat. Ich war mir nie sicher, ob ich die Übungen nach dem zehnten mal auch noch richtig durchgezogen habe. Also bringt es vielleicht nach dem 11. Mal gar nichts mehr, wenn ich wie wild auf den Geräten herumzappele und in der falschen Position mit dem falschen Gewichten hantiere. Die Lösung also? Vielleicht Milon Zirkeltraining?

 

Was mich begeistert hat:

– Zeitlich geregelter Kreislauf  = Keine Wartezeiten während der Gerätewechsel

– Mithilfe einer persönlichen Karte werden die Daten bei jedem Trainingslauf gespeichert

– Die Geräte stellen automatisch beim einstecken der Karte das richtige Gewicht und Gerätepositionen ein.

– Es werden gezielt nacheinander verschiedenen Muskelgruppen trainiert

Ist doch ganz einfach oder? Ich werde es diese Woche zum ersten mal testen und dir gerne berichten wie mein Erlebnis war. Ich freue mich 🙂

Voller Begeisterung habe ich dann auch meine Mutti damit angesteckt. Sie erfand immer irgendwelche Ausreden wie: “Ich schäme mich für meine Figur.“ Oder “Ich blamiere mich vor all den Leuten dort“. Ja das habe ich mir jetzt Jahrelang angehört. Aber jetzt aufgepasst: Mit dem Zirkeltraining habe ich Sie endlich davon überzeugt mit zukommen. Denn dort kann man auch als Anfänger nichts falsch machen. Die Geräte werden im Probetraining vom Trainer vorgeführt, auf den Körper angepasst und eingestimmt, die Start Gewichte werden festgelegt und alles wird auf der persönlichen Karte gespeichert. Das heisst: Beim nächsten mal, Karte einstecken, warten bis das Gerät die Position geladen und eingestellt hat und los geht’s!
Mutti ist dabei !

 

Alles noch einmal zusammen gefasst:
Wie du deinen Inneren Schweinehund endlich zum Sport- Tiger verwandeln kannst:

– Sprich mit deinem Spiegelbild. Sag ihm bei jedem Anblick deine Ziele.

– Schreibe sie dir am besten auf einen Post-It und klebe die Ziele neben dein Spiegelbild.

– Shoppe dir neue Sportkleider. Oder krame die zu engen Leggins aus dem verstaubten hinteren Ecken deines Schrankes! Los!

– Suche deine Disziplin. Treibe Sport wie es dir gefällt. Lass dich nicht von der Menge mit ziehen. Wenn es dir im Fitness nicht passt.
  Vielleicht bist du eher der Biker, Jogging, Wanderer, Schwimm- Typ? Probiere es aus. Du merkst schnell für was du dich begeistern kannst.

– Höre auf deinen Körper! Hast du schmerzende Knie nach deiner Jogging- Runde? Hör bitte auf damit. Joggen / Laufen ist nicht besonders
  gut für deine Gelenke. Ich hab’s selber erlebt. Knieschmerzen oder Hüftprobleme begleiteten mich Jahre, bis ich realisiert habe, dass ich diese
  mir selber zugefügt habe. Aufgehört zu Joggen und weg waren die Probleme!

– Im Voraus Feste- Zeiten vorsehen / in deinen Wochenkalender einplanen. Somit hast du dein Training immer vor Augen!
  Mit der Zeit entwickelt sich ein automatischer Rhythmus und deine Stunde Sport wird zum Alltag ohne Mühe zu machen.

– Sportkollegen. Klar ist es motivierender zu Zweit. Ich hab die Erfahrung selber gemacht. Wenn du einen begeisterten Freund findest, der dich
zusätzlich anspornt und dich unterstütz ist das perfekt. Meine Meinung dazu: Ich habe bereits Nachteile erlebt. Konzentriere dich in deiner Zeit
die du fest für Sport einplanst auf dich. Die Gefahr besteht, dich ablenken zu lassen oder dein Niveau an deinen Sportkollegen anzupassen.
Plötzlich ist das Gespräch so vertieft, dass du dich nicht mehr auf deinen Körper konzentrierst. = Dann kannst du auch Kaffee trinken gehen.
Oder du hast einen Sportkollegen der deinen Sport- Niveau voraus / hinterher hinkt. Somit trainierst du nicht in deinem für dich passenden
Rhythmus oder Tempo. Bitte überanstrenge dich nicht oder lass dich nicht langweilen. Vielleicht solltest du dann lieber alleine trainieren 🙂
& dich danach mit deinen Freunden auf ein Kaffee treffen um zu plaudern.

– Die Musik macht’s! Suche dir deine persönliche Fit-Macher Musik. Damit steigt deine Laune und du kannst lächelnd mit summen.
  Bitte schaue dabei trotzdem auf deinen Atem. Manchmal vergessen wir vor lauter Gesäusel in den Ohren richtig zu atmen. = Seitenstechen.

– Mit dem richtigen Schuh am Fuss macht’s Spass! Lasst Euch dies auch etwas kosten, sonst sparst du wirklich am falschen Ende. Investiere in
  einen passenden Schuh und nimm dafür auch gerne eine Fachberatung zur Hand. Mit deiner neuen Errungenschaft trägst du wieder etwas
  mehr  zu deiner Gesundheit bei.

 

Ich hoffe dich kitzelt es jetzt auch in den Beinen! Morgen geht’s los mit dem ersten Probetraining. Ausser Puste berichte ich dir gerne von meinen Eindrücken und vielleicht fallen mir noch spontan mehr “Lust zum Sportmacher“ ein!

Also hab’s schön und bleib fit!

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2 thoughts on “Tipps ~ Gewinne den Kampf gegen deinen inneren Schweinehund

  1. JA, was du schreibst kenne ich zu gut. Nicht nur, dass man sich dann super fühlt, wenn man den Schweinehund überwunden hat. Ich kenne das auch aus anderen Bereichen, wo ich dann einfach merke: es ist überhaupt nicht so schlimm gewesen. Die zahlreichen Ausreden, etwas nicht zu tun, aus Ängsten, aus Bequemlickeit, weil man sich nicht aus der Komfortzone herausbewegen will… all das wird dann plötzlich ganz unbedeutend, wenn man einmal angefangen hat, das „Unbequeme“ zu tun. Ich habe nur noch nicht herausgefunden, warum wir dieses Problem haben… Weißt du das?

    1. Hey Caro

      Vielen Dank für deinen Input. 🙂
      Ich kann mir auch nicht erklären warum wir das Problem haben.
      Vielleicht weil wir Menschen Gewohnheitstiere sind & solange wir nichts neues in unseren Tagesablauf integrieren,
      es nicht zur Gewohnheit machen, uns einfach für den gemütlicheren Weg entscheiden?
      Hab einen schönen Tag! Grüsse an dich

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