Zurück aus dem Winterschlaf – mit guten Vorsätzen ins neue Jahr *2018* starten

Zurück aus dem Winterschlaf – mit guten Vorsätzen ins neue Jahr *2018* starten

Nach dem “Burglind“ an uns vorbei gestürmt ist,
bläst nun auch der Föhn die letzten Schneefelder von den Bergen rund um uns.
Die ersten Schneeglöckchen strecken ihre Köpfe durchs grau-braune Gras,
und bringen schon das satte grüne zurück in unseren Garten.

Hallo Frühlingserwachen – in Januar?

Letty und mich stört es keines Wegs. Klar toben wir gerne im Schnee und gucken zu wie es vom Himmel schneierlet.
Aber dennoch bin ich eher das Sommerkind. Letty du?
Ich lass mich überraschen wie unser erster gemeinsamer Sommer wird.

Wir haben gerade unsere ersten Festtage hinter uns. Haben zusammen Weihnachten gefeiert und sind gut ins
Neue Jahr gerutscht. Willkommen im Jahr 2018!
Wie vielleicht viele andere auch, haben wir uns Gedanken gemacht, was wir im neuen Jahr alles erreichen möchten.
Viele gute Ideen umsetzten und neues ausprobieren. Aber auch manche “Mängel“ noch ins reine bringen.

Warum wir uns diese hier “schriftlich“ schwarz auf weiss festhalten?
Meine Hoffnung: Sie mit mehr Motivation und Erfolgserlebnis umzusetzen & Euch allen mit grossem Stolz wieder
einen Schritt auf unserer To-Do-Liste zu begeistern. Also wo fangen wir da bloss an…

Unsere Ziele fürs Jahr 2018:

– Selber Hundehalsbänder, Halstücher und Leinen kreieren. (Letty darf Model stehen)

– Die Begegnung an der Leite mit fremden Menschen / Hunde / Tiere zu lernen.
   Ohne Stress und zerren an der Leine Letty! Neue Bekanntschaften zulassen.

– Abrufkommando. Letty hört auf alles und jeden. Aber auf mich?

– Anti-Giftköder-Training. Letty ist ein laufender Staubsauger. Nase am Boden und los geht’s.
   Aus Angst, dass Sie mal was erwischt was Ihr nicht gut tut. Lieber ein Spezial Training besuchen!

– Beschützer-Instinkt. Letty hat das Gefühl, Sie müsse mich vor allem beschützen. Ist lieb gemeint,
   aber in den meisten Situationen total unnötig.

– Eifersuchts- Attacken? Letty stürzt sich eifersüchtig auf mich, wenn ich andere Hunde streichele.
   Sie kann nicht teilen.

– Sport! Nasensport vielleicht? Wäre was oder? Mal gucken was für ein Kurs wir besuchen könnten.

Fotoshooting. Damit wir uns von der besten Seite präsentieren können *grins

– (Hier lasse ich noch Platz. Mir fallen laufend neue To-Do’s ein 🙂 )

Was habt Ihr so geplant mit Euren Vierbeinern? Bin gespannt was für Ziele Ihr erreichen möchtet.

Ganz liebe Grüsse aus der föhnigen Schweiz.
Letty &

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Brief an (m)eine Katze – Patzy

Brief an (m)eine Katze – Patzy

Samtweich
kitzeln die feinen Härchen Ihrer weissen Pfoten über meine Wange.
Ganz leicht berühren mich Ihre Krallen dabei. Vorsichtig zieht Sie sie wieder zurück.
Schnurrt dabei. Ganz laut. Ich wuschele mit meinen Finger tief durch Ihr flauschiges
Bauchfell. Ihr Kopf nähert sich meinem. Ihre raue Zunge kratzt mir über meine Nase.
Liebgemeint natürlich. Sie strahlt so viel wärme und Liebe dabei aus. Ich zerschmelze.

Seit 4 Jahren begleitest du mich nun. – Es ist für mich an der Zeit    D I R    Danke zu sagen.

In meiner ersten richtigen eigenen Wohnung hast du dich bei mir eingelebt.
Mir das Gefühl von Einsamkeit genommen. Du warst und bist noch immer für mich da.
Zu jeder Tages und Nachtstunde. Als scheues Hauskätzchen habe ich deine Zuneigung geschätzt.
Du bist nicht die typische Schmusekatze. Nein, das bist du nicht. Du lässt dir deine Eigenheit nicht nehmen.
Trotzdem hast du von Anfang an bei mir im Bett geschlafen. Jede Nacht. Kamst du zu mir. Hast mich beschützt.
Über meine Träume gewacht. Mir Sicherheit gegeben. Weil ich wusste, du bist hier.

Währen der Tageszeit bist du deiner Lieblingsbeschäftigung nachgekommen. Vögel-Gucken. Leute-Beobachten.
Du hast die Natur, welche dich umgab, in dich aufgesogen. Obwohl du immer eine Scheibe oder ein Netz als Grenze kanntest. Eine unüberwindbare Grenze. Eine Schutzwand? Ein Hindernis, dass dich zurückhielt. Bei mir.
Jahrelang. Warst du ein Hauskätzchen mit Zutritt auf die Terrasse. Damit du doch etwas frische Luft schnappen konntest.
Du hast es geliebt. Du warst immer dort wenn ich dich gesucht habe. Hast mich bei der Gartenarbeit beobachtet.
Mir zugesehen wenn ich kam und ging. Du kanntest dein Umfeld in und auswendig. Sogar beim grössten Windsturm
hast du es dir nicht nehmen lassen, dir das Fell zu zerzausen. Obwohl ich so viel Angst hatte, du fliegst beim nächsten
Windstoss davon. Auch beim grössten Gewitter bist du deine Katze gestanden. Auch wenn es mal Nasse Pfötchen gab.

Jetzt ist es soweit meine treue kleine Begleiterin.

DU BIST FREI.

Es zerreisst mir dabei mein Herz. Dich gehen zu lassen. Die Tür steht dir offen.

Lauf meine Kleine. Lauf wohin dich deine Pfötchen tragen mögen. Geniesse deine Freiheit.  –  Du hast Sie dir verdient.

Nun bettelst du vor der Tür. „Lass mich raus“! Ohne zögern öffne ich Sie dir. Du stehst schon mit zwei Pfoten draussen.
Aber du drehst dich wieder um. Kommst zurück zu mir. Hüpfst auf den Kratzbaum, damit ich dich streicheln kann.
Du hüpfst davon und verschwindest im dunkeln des Morgengrauens. Ich schleiche wieder zurück ins warme Bett.
Wo du zuvor noch bei meinen Füssen auf der Decke geträumt hast. Dumpfes knallen verraten mir, dass du vom
Terrassengeländer auf den darunterliegenden Sonnenstoren-Kasten gesprungen bist. Und weg bist du.
Jetzt schleichst du durch die Gärten, den angrenzenden Spielplatz, am Bach entlang Richtung Wald?
Ich weiss es nicht. Aber deine schmutzigen Pfoten verraten es. Du bist viel unterwegs. Du kommst hungrig zurück.
Wartest vor der Haustür, bis ich dich wieder hinein lasse. Sofort geht’s zum Fressnapf und danach erholst du dich
Tagsüber von deinem Frühmorgentlichen Ausflug ins Freie.

Ich freue mich, dass du bis Heute auch immer wieder zu mir zurück gekommen bist.

Aber ich habe auch grosse Angst dich für immer zu verlieren – ohne Abschied zu nehmen.
Das Risiko gehen ich jetzt aber ein. Weil du es dir verdient hast. Du warst Jahrelang für mich da.

Nun möchte ich, dass du das saftige, nasse Gras im Morgentau unter deinen rosigen, kleinen, zarten Pfötchen fühlst.
Die bist jetzt immer nur in meiner Nähe herumgetapst sind. Jetzt bist du frei. Ich hoffe du findest deinen Weg.
Dein Reich. Dein Revier. Und noch mehr hoffe ich, dass du noch ein paar Jahre auch immer wieder zu mir zurück kommst.

Denn ich habe dich ganz toll Lieb meine kleine Maus. Pass gut auf dich auf da draussen! Jetzt bist du gross genug
und musst auf dich selber aufpassen. Ab JETZT bin ich für DICH da, wenn dir was fehlt.

Hab Spass!

Entdeckte die Welt!

Jage deine Vögel und verteidige dein Revier!

DU BIST DIE BESTE Patzy <3

 

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Verwöhntes Mädchen – Letty im Hundeglück.

Verwöhntes Mädchen – Letty im Hundeglück.

In weiten Sprüngen sprinten Sie über die Felder,
jagen, spielen und schnüffeln zusammen um die Wette,
wer findet wohl zuerst was feines im dichten Gebüsch?
Manchmal stehen Sie beide einfach nur da, blicken in die selbe Richtung,
Ihre “Lampi-Ohren“ flattern im Wind und die kalten Nasenspitzen glitzern
im Sonnenlicht. Je ein Pfötchen angezogen, stehen Sie da, stolz und wedeln
mit Ihren Schwänzen im Takt.

Frei, wild, elegant und einfach wunderschön anzusehen.

Letty und Ihr Schwesterchen. Zwei dicke Spielkameradinnen.
Sie kosten jede einzelne Sekunde Ihrer gemeinsamen Zeit aus und
toben bis zum Umfallen. Bis es wieder heisst, Abschied nehmen.

Wir sehen uns glücklicherweise häufig. Manchmal 2 x in der Woche.
Es ist erstaunlich einfach zu sehen, wie gelassen Sie sind, wie glücklich sie werden,
wenn Sie zusammen durch die verschneiten Weiten sprinten dürfen.
So natürlich.
Sie müssen auf nichts Rücksicht nehmen und können Ihre Energie ablassen,
einfach Hund sein. Nie weit von Frauchen entfernt, kommen Sie wieder zurück,
suchen Kontakt zu uns und hüpfen dann wieder vergnügt von dannen.

Ich liebe es Letty diese Chance zu geben. Sie auszutoben zu lassen. Es macht mich Glücklich.
Ihre Blicke verraten es mir. Ein leuchten in Ihren Augen – ein blinzen und das freundliche
Schwanz-Wedeln können es nicht genug zeigen.

“Ab ins Auto“, heisst es dann. Manchmal schon nach 30 Minuten wilder Toberei
in Schnee und Matsch, werden die zwei Hunde verladen, mit einem Tuch abgetrocknet
und in die erholende Traumwelt entlassen.

Manchmal frage ich mich: verwöhne ich Sie zu viel? Auch mit Frauchen von Lettys Schwester
sind wir schon bei dieser Frage angelangt. Aber wo fängt verwöhnen an? Darf ein Tier diese
Zuneigung von Frauchen nicht einfach erwarten? Ich finde schon. Jedes bisschen Liebe,
dass ich Letty schenke, bekomme ich “hin und wieder“ in doppeltem Masse zurück.
Sie zaubert mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht, diese süsse kleine Maus.

Verwöhnst du deine Lieben Vierbeiner auch? Oder bist du der Meinung, dass es bei manchen
mit der “Tierliebe“ zu weit geht? Ich muss gerade lachen, wenn ich meine selber geschrieben
Worte lese. Tierliebe? Ich bin wirklich so schlimm, für mich ist Letty manchmal wie ein kleines
Menschen-Kind. Wenn ich “Kinder-Müttern“ zu höre, denke ich immer: Hach das selbe mache ich
auch gerade durch! Angefangen bei:

-In der Nacht 2-3 Mal aufstehen, weil die Kleine in Ihrem Bettchen neben meinem Bett rumstrampelt
Pipi-machen muss, Durst hat oder es Ihr einfach nicht gut geht…
-Sachen / Deko inklusive runterschmeissen, Küche abräumen, Kisten ausräumen, Apfel vom Tisch stehlen usw.
-Meine Kleider (die verwahrlost auf dem Boden rum liegen) in der Wohnung herumtragen
-Kotze und Hundekaka aufputzen… manchmal leider noch eine Pipi-Pfütze
(Pipi zum Glück nur noch, wenn ich zu spät bin)
-In der dunkelsten Nacht über Spielsachen stolpern die auf meinem Weg zum WC liegen.
-Milchzähnchen sammeln 🙂 Wie winzig die sind! Und wie gross die Beisserchen jetzt sind!! WUA

Es gäbe da noch so viel zu erzählen. Aber die weitere Ausführung würde dich bestimmt zu Tote langweilen.
Gestern zum Beispiel, hat mir Letty nach der Arbeit auf unserer “Gassi-Runde“ so viel Glück geschenkt,
dass ich heute noch grinsen muss. Zu Hause angekommen, so ca. 18.45 Uhr, wechselte ich meine Jacken.
Denn es regnete. Ich weiss Dezember. Aber nein kein Schnee. Sondern tropfnasser Regen. Also knipste
ich Letty’s LED Kugel am Halsband an. Montierte zusätzlich noch eines an der Leine. Sicherheit geht vor!
Dann zogen wir los. Sie ohne Leine hinter mir her. Am dunklen Waldrand entlang. Irgendwie hatte ich
richtig das Gefühl, Sie habe manchmal gezögert weiter zu gehen. Als hätte Sie Angst im Dunkeln diesen
Weg zu gehen. Ja ich gebe zu. Sie hat es sogar geschafft, mich ein wenig einzuschüchtern. Vielleicht steckt
hinter dem nächsten Baum oder der nächsten Verzeigung ein grosser gefährlicher Mann?
Aber nein. Keiner da. Also zottelten wir weiter. Bis dann die Strasse nahte. Letty wurde angeleint.
Über die Brücke, die Strasse und Zugstrecke überquert auf die Flussseite. Endlich wieder Strassenbeleuchtung.
Und dann, UND DANN, passierte es: wir fingen ganz langsam an zu joggen. Letty sah mich von der Seite an.
WAS TUST DU DA? Ihre grossen Kulleraugen glitzerten im Licht der Strassenlaternen. “Ich jogge Letty,
gefällt dir dieses Schritttempo?“ Sie düste weiter. Die Leine immer schön durchgehängt. Bis Sie eine Fährte
aufnahm und das Tempo langsam verringerte. Wir hielten an Strassenecken, Gebüschen, Steinen, Zäune,
Pfützen oder auf grösseren Wiesen. Fertig geschnüffelt, liefen wir langsam weiter, bis wir wieder ins “Jogging-
Tempo“ überwechselten. JUHU. Sie hatte Spass. Ich habe es Ihr richtig angemerkt. Ihr Schwänzchen hüpfte
freudig von einer auf die anderen Seite, während wir Trabend unsere Wege gingen.

Tipp des Tages: Tempowechsel! Probiert es einfach. Es macht wirklich Spass. Hund & Mensch.
Es bietet Abwechslung und macht das Gassi-Gehen gleich einen Ticken spannender.

 Schreib mir deine Erfahrung mit dem “Tempowechsel“. Ich bin wirklich gespannt wie eine Feder, was du davon hältst.

Geht es einfach langsam an. Nicht gleich los springen und den Hund hinterher ziehen. Sondern pass dich einfach seinem Tempo an. Du wirst sehen, wie dein Hund strahlen wird.

Also geh schön “Gassi“ und verbinde gleich etwas Sport damit. Super oder? 🙂
Kann man über die Weihnachtstage sowieso gut vertragen.

Alles Liebe & eine schöne Adventszeit wünsche ich dir.
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21:00 Uhr. Unsere letzte Gassirunde des Tages.

21:00 Uhr. Unsere letzte Gassirunde des Tages.

Eisig kalt umschmeichelt der schwache Wind mein Gesicht.
Meine dunkelblaue Kappe tief ins Gesicht gezogen.

Die Finger, tief in der Jackentasche vergraben, umklammern
sie Lettys Hundeleine. Fleissig zieht die Leine nach rechts, dann
wieder nach links. Mit einem Ruck zieht sie sich straff und es wird
eifrig an der nächsten Ecke geschnuppert. Wir ziehen unsere,
inzwischen routinierte, letzte Runde des Tages.

In langsam Schritten umkreisen wir die Häuser in unserer Nachbarschaft.
Wir sind angekommen. Wir sind zu Hause. Im neuen Daheim. Neue Strassen. Unsere.

Die beliebten Schnupper-Ecken, regelmässig wiederholend, kenne ich bereits.
Ein herabhängender Zweig, ein Gebüsch, eine Wiese, der knallrote Hydrant und das
altbekannte Loch werden täglich aufs neue untersucht und ausgiebig beschnuppert.
Die Route variert natürlich. Einmal links, einmal rechts herum, das nächste Mal
klappern wir noch eine Strasse mehr ab oder biegen bei einer anderen Verzweigung
ab. Je nach Lust und Laune eben. Wir erforschen ja immer noch. Denn wir sind ja
“DIE NEUEN“ hier. In dieser alt eingesessenen Umgebung. Ehrlich gesagt “sind wir
nur ein Dorf weiter gezogen“. Du lachst jetzt bestimmt. Aber diese Ecke ist mir gar nicht bekannt. Ich kenne mich nicht aus. Letty natürlich auch nicht. Komisches Dorf, Nette Leute, viele uns noch unbekannte Strassen. Den Wald kennen wir inzwischen besser als den Dorfkern selber. Aber der zieht uns auch nicht gerade in den Bann. Es ist nicht das “Malerische Bergdorf“ wie es im Romane steht. Eher so: Altes Bahnfahrer-Dorf. Mitten durch geht der Zug, welcher den Süden und den Norden der Schweiz verbindet.
Also sind wir hier im perfekten “Durchfahrtsgebiet“. Naja was soll’s. Schön ist’s trotzdem. Und Ruhig. Abgesehen vom Zug. Aber der ist schön weit weg von unserem Häuschen. Weiter geht’s…
Letty’s Laufwille hält sich manchmal in Grenzen. 
Sie will dann lieber spielen und herumtollen. Also geht’s schneller wieder nach Hause.

Die Ruhe,  die stechend frische Luft, das gleichmässige trappeln Letty’s Pfoten
lassen mich herunterfahren. Es wirkt schon fast wie eine Hypnose. Ich versinke
in Gedanken und lasse mich von Letty’s Lauf und Stopp- System führen.
Sie kennt bereits die Wege. Sie biegt ohne Kommando in die nächste Strasse ab.
Sie weiss wo Sie zu Hause ist. Bei mir.

Wir begegnen kaum je einer Menschenseele. Es ist auch meist dunkel. Ich folge
Letty’s LED-Klumpen am Halsband zur nächsten Strassenlampe. Die Beleuchtung
in den Privatstrassen ist eher romantisch als praktisch. Für uns reicht es.
Meine Blicke schweifen an den erhellten Fenstern der Häuser vorbei. Manchmal
bleiben Sie regelrecht daran hängen. Spannend welche Dinge da zu entdecken sind.
Am meisten fällt mir auf, wieviele Häuser ohne Vorhänge, Balken etc. existieren.
Ist das nicht unangenehm? So in einem Glas-Häuschen zu sitzen? Oder präsentieren
sich die Leute eben gerne? Oder bin ich einfach die Einzige, die in diese erhellten
Fenster blickt? hmm… Bücherregale, Fernseh- flimmern, verschiedene farbige
Beleuchtungen, Bilder, Fensterdeko, bis zu vorbei huschenden Menschen-
Gestalten.  Letty interessieren diese Dinge nicht im geringsten. Sie ist inzwischen
mit schnuppern des nächsten Stöckchen am Strassenrand beschäftigt.

Hie und da klappern Fenster-Rolladen herunter, Autotüren werden zugeknallt
oder Kindergeschrei dröhnt aus einem gekippten Fenster. Aber auch der zarte
Duft von frischer Wäsche zieht an uns vorbei. Oh ich liebe es.
Es raschelt, Letty steckt wie immer Ihren Kopf in Gebüsche. Tiefer und noch
tiefer am liebsten. Bis ich nur noch das Stück Leine in der Hand halte und
von meinem Hund nichts mehr sehe. Ich warte. Es zieht. Komische Geräusche
kommen von der Richtung des anderen Ende der Leine. Ein paar Sekunden
und schwups spaziert sie weiter. Viele Fragen gehen mir dann immer durch
den Kopf. Was sie da wohl schmeckt? gefunden hat? ich würde so gerne mehr
von ihr erfahren. Aber sie behält es lieber für sich. Und schweigt wie ein stilles
Grab vor sich hin. Manchmal glaube ich ein verschmitztes Schmunzeln über Ihren süssen Hundemund huschen zu sehen. Bis sie ins nächste Strässchen abbiegt.

Wir sind zu Hause. Letty’s letzter Pipi-Gang wird im Garten vollzogen bis wir
uns ins warme zurückziehen. Zuerst die kalten Pfötchen abwischen. Trabel trabel
und ab auf ihre Kuscheldecke.

Jetzt sitz ich hier und schreibe diesen Text.
Lettys rhythmischer Atemzug begleitet mich, unterbrochen vom klappern
meiner Tastatur. Ich sitze in meinem neuen Büro! Unglaublich oder?
Zum Glück siehst du gerade nicht, wie es hinter diesen Zeilen aussieht.
Ein Chaos ist nur der Vorname. Alle Kisten ausgeräumt und alles was hier
in mein Büro muss, steht jetzt irgendwo rum… Verstauen und Ordnung ins
Zimmerchen bringen ist schon gross auf meiner ToDo Liste. Dick!
Morgen dann vielleicht… oder übermorgen?… mal sehen. 

Bis bald.

Gute Nacht liebe-/r Leser-/in.

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Foehnlocke und Letty. #Update der 4. Monat

Foehnlocke und Letty. #Update der 4. Monat

Ein Blick zum Fenster raus.
Es ist schon Herbst. Wie die Zeit vergeht.
Es ist grau. Nass. Kühl. Windig. Ein Zug donnert vorbei.
Das abgefallene, goldige, schon getrocknete, Herbstlaub raschelt jetzt über den Boden.
Die einzige Möwe, die sich vermutlich verflogen hat, kreischt in die Stille über dem Feld.

Da sind WIR.

Letty und Ich.
Schon bald 4 Monate sind wir zusammen unterwegs. Täglich. Meistens 24h lang.

Uns geht es gut. Ich möchte fast behaupten. Von Tag zu Tag besser. Wir lernen uns kennen.
Letty lernt mich als Menschen, als Herdenführerin kennen. Und ich Letty als Hundewelpen.
Wir lernen jeden Tag so viel voneinander. Das wird mir immer wieder bewusst, wenn ich sehe,
wie wir uns verändern. Wir wachsen zusammen. Letty braucht mich. Und ich liebe Sie, so wie Sie ist.

Letty ist mein erster Welpe. Mein erster wirklicher Hundekontakt. Ich muss gestehen, ich habe zuvor
mein ganzes Leben nie das Bedürfnis nach einem Hund verspürt. Auch als Kind nicht. Ich bin mit Katzen
aufgewachsen. Hunde bin ich meist mit grossem Bogen umgangen. Ich hatte eher Angst, vielleicht nicht
gerade Angst, aber grossen Respekt. Warum? Ich weiss gar nicht. Mir sind keine negativen Erfahrungen
bekannt. Vielleicht einfach nur menschlicher Instinkt? Der mich bewusst vor diesen Tieren fern hielt?
Keine Ahnung.

Als ich den ersten Fuss ins Tiergehege von Letty Züchterin setzte, schlug mein Herz so laut, es rauschte
richtig in meinen Ohren. Das zittern meiner Knie und Hände konnte ich, glaube ich zumindest, gut überspielen.
Klar weiss ich, das Hunde meinen Zustand, meine Gefühle wittern. Als die Rasselbande auf mich zuraste,
hielt ich vermutlich den Atem an. Es waren 4 ausgewachsene Collies. Das Beschnuppern dauerte nur einige
Sekunden, bis sich das Rudel winselnd um uns herum bewegte. Der erste Schritt ist getan. Das waren wahrscheinlich
die intensivsten ersten Sekunden des Hundekontaktes in meinem Leben. Danach ging alles Schritt auf Schritt.
Als ich in der Welpen-Zone stand, war meine Angst verschwunden. Sicherlich sind diese kleinen flauschigen
Wolle Propen süsse kleine Frechdachse. Die können doch keinem was zu Leide thun.

Jetzt nach unserer Eingewöhnungsphase mit einmal Wohnungswechsel sind wir angekommen.
Klein wenig Respekt habe ich aber dennoch vor Letty. Die hat so riesige Zähne! Die Milchzähnchen sind schon alle
raus geflogen. Eine grosse Lady ist sie jetzt schon. Sie wird so langsam Erwachsen meine Kleine.
Auch ruhiger wir sie. Die Wohnung wird nicht mehr in Einzelteile zerlegt, die Kissen nicht mehr zerfetzt, Teppiche
an Ort und Stelle gelassen, die Katze hofft auch auf Akzeptanz und ich kann endlich in Ruhe Zähneputzen ohne
Ihr auf Schritt und Tritt hinterher zu laufen und alles zu retten was zu retten ist. Ich hoffe inständig es geht allen
Welpen- Halter so?! Sagt bitte ja. Ich freue mich natürlich auch auf deine / Eure Geschichten.

In der Hundeschule sind wir auch fleissig. Natürlich nicht die Streber. Aber ich finde wir tummeln uns im Mittelfeld.
Leider muss ich gestehen, dass die Zeit fürs Lernen bei mir schleifen geht. Neben meinem 8.5 Stunden Arbeitstag
bleibt jetzt im Winter nur noch der dunkle Abend zum lernen. Wir geben nicht auf. Wir bleiben dran heisst das Motto.
Es braucht wirklich viel Disziplin, das durchzuziehen. Wir müssen noch so viel lernen. Vor allem die Grundlagen
möchte ich noch ausbauen. Da bleibt noch viel Luft nach oben auf dieser steilen Erfolgsleiter.

Es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Mit dem Füttern klappt es auch… wie sollte es auch nicht bei einem Labi? Hihi
Am liebsten würde die kleine Naschkatze den ganzen Tag auf einem Leckerli herumkauen. Wir sind immer noch unter
den Barfern. Die Rohfütterung klappt bestens. Wir probieren uns durch das grosse Angebot und testen auch viel
neues Gemüse, Obst natürlich sind Innereien auf Lettys Speiseliste ganz oben.

Letty ist jetzt 6 Monate alt und wird so langsam eine richtig grosse Dame. Jeden Tag etwas neues auf dieser grossen Welt zu
entdecken…

Macht’s gut.
Wir melden uns bald wieder.
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Mein Zuhause #Richtig Lüften leicht gemacht

Mein Zuhause #Richtig Lüften leicht gemacht

Hier mal ein Beitrag in ganz eigener Sache. Durch meine Arbeit und meine Kunden bin ich seit ein paar Jahren speziell auf dieses Thema “richtig Lüften“ sensibilisiert worden. Bei jedem Schichtwechsel von Herbst zu Winter erreichen mich fast wöchentlich Hilferufe von verzweifelten Besitzern oder Bewohnern aller Arten von Immobilien / Häuser / Wohnungen.

Sobald der Winter anklopft, grüsst das tägliche Lüftungs- Ritual

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Foehnlocke ist umgezogen #newhome

Foehnlocke ist umgezogen #newhome

Hey Ihr Lieben.

Es ist schon wirklich sehr sehr lange her, als ich hier das letzte mal richtig aktiv war.
Eigentlich habe ich beim tippen dieser Buchstaben gerade das Gefühl, verlernt zu haben wie ich schreiben soll. Egal. Ich hoffe du hast dich mit meinem neuen Hundeblog Thema etwas unterhalten gefühlt.

Mein Kopf schwirrt nur noch so zwischen Zügelkarton auspacken und Hund in den Garten führen umher. Einpacken, Kartons im Auto verstauen, Hund nicht vergessen, zum neuen Zuhause fahren, Hund ausladen, Kartons ins Haus tragen und dabei nicht den Hund in irgendeinem der Gebüsche rund ums Haus verlieren. Mit dem Hund durch die Tür ins Haus, neben den Kartons vorbei quetschen und dann irgendwann auspacken. Denn Ach du weisst es noch nicht? DER HUND hält mich so was von auf Trab, das kannst du dir im schlimmsten Alptraum nicht vorstellen. Ich kann das kleine Monster keine Sekunde aus den Augen lassen, ohne dass Sie etwas ins Mäulchen bekommt, was Sie nicht sollte. Oder Pipi macht! JA! Pipi macht! Nein natürlich ist es Ihr sowas von egal, ob Sie dabei gerade meinen frisch geputzten Parkett ruiniert oder meinen sauber gewaschenen flauschigen Teppich. Aber solange Sie Ihre gewünschte Aufmerksamkeit gesichert hat, ist Sie das liebste Schosshündchen, dass man sich wünschen kann. Ein Traum jedes Hundebesitzers.

Also gehe ich um 23:00 Uhr zu Bett. In meinem Korridor stapeln sich noch die Kartons. Die ich Gedanklich bereits ausgepackt und sauber verräumt hätte. Wäre da eben nicht Letty. Aber wie kann ich Ihr denn auch böse sein? Wenn du gerade sehen würdest wie süss Sie auf Ihrem Teppich neben meinem Bett schläft wie ein braves Lämmchen.
Ach ja Morgen ist ja auch noch ein Tag. Tröste ich mich bereits seit Tagen nach dem Einzug. Aber jeden Tag etwa 30 Minuten ergeben auch bald das Ergebnis dass ich eigentlich in 2 Tagen schon erreicht gehabt “hätte“.

Also vergeht eine erholsame Nacht mehr. Die ich im Tiefschlaf hinter mich bringe. Bis um 03:00 oder manchmal wenns gut läuft 05:00 bis Letty aufwacht und raus muss. Ich schreibe hier “muss“. Weil es wirklich schnell gehen muss. Ich schlüpfe in meine Jogginghose, ziehe mir meinen dicken Pulli über, Letty anleinen, ab in die Flipflops und schon bin ich im Garten. Mittlerweile glaube ich sogar die Schallwelle zu durchbrechen. So rasend schnell wie im letzten Monat, bin ich noch nie vom Bett im Freien gewesen. Letty stolpert dann schnüffelnd ca. 5 Minuten im Garten rum… diese Zeit vergeht wie im Zeitlupentempo, ich sags dir! Da am Büschchen riechen, dort am Stamm schnuppern und da die Nase rein stecken. Dann irgendwann passierts endlich. DIE Erlösung. MEINE Erlösung. Ich locke mein Hündchen mit dem Wort “Guzi“ sofort wieder ins Warme. Dann füttere ich die Kleine. Unterhalte mich mit meinem Kätzchen und dann bin ich auch schon wieder unter der angewärmten Bettdecke. Mit der grossen Hoffnung, dass Letty wieder einschläft damit ich noch einmal ein bis zwei Stündchen weiterschlafen kann, bis wir uns wieder für die Arbeit fertig machen müssen.

So siehts gerade bei mir aus. Hundemüde komme ich dann Abends wieder von der Arbeit. Zum Glück haben wir in 5 Gehminuten von Zuhause den Wald erreicht. So geht’s Abends noch für einen Kurzen Ausflug ins Jungle Abenteuer. Sie liebt es. Frei durch die Wälder zu streifen. Sich auszutoben. Durch die Büschen zu rennen und wie wild von einer Seite auf die andere über den Weg sprinten. Berg auf Berg ab. Manchmal glaube ich, die wird nie müde! Bis wir dann wieder Daheim sind und einen sofort “toten“ Hund mitten im Wohnzimmer liegen haben. Kein wank gibt Sie mehr von sich. Manchmal ein kurzes Aufschnauben, Seite wechseln, grunzen oder Füsschen wackeln die uns ein Lebenszeichen zeigen. Gute Nacht meine Süsse.

Wie weit ich mit meiner Wohnungseinrichtung bin, willst du gar nicht wissen. Ach ich könnte den Kopf schütteln vor Endtäuschung. In meinen erträumten Bilder, die ich mir vor dem Einziehen so schön ausgemalt habe, sind grad allmählich am zerplatzen. Letty steht jetzt an erster Stelle in meinem Leben. Wie ein Baby halt. Die Zeit nach der Arbeit vergeht wie im Fluge. Eine warme Dusche vor dem Bett gehen, ist wie eine Erfüllung. So ohne Hund. Einfach ein paar Minuten der Stille. Also wird mein neues Daheim noch etwas warten müssen, bis es aussieht wie in meiner Vorstellung.

Ich halte dich auf dem Laufenden. Mit hoffentlich schon bald ein paar Schnappschüssen aus unserem neuen Zuhause!

Geniesst das herrliche Herbstwetter *Bis bald.

 

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Letty’s Hundeblog: Über Hundemilitary und Kau-Spass!

Letty’s Hundeblog: Über Hundemilitary und Kau-Spass!

||Für 4 Pfoten mehr mitdenken||
– heisst es jetzt in Foehnlocke’s Zuhause!
Denn ich bin ab sofort mit dabei, auf Schritt und Tritt
folge ich meinem Frauchen und lasse Sie nur sehr ungerne aus meinem Sichtfeld verschwinden.
Gut – Ausnahmsweise wenn ich ganz tief schlafe, da kann ich eine winzige Ausnahme machen.
Aber ich glaube zu wissen, dass es meinem Frauchen nicht immer einfach von der Hand geht,
für mich “mitzudenken“.

Dieses Wochenende haben meine Hundeschul-Lehrerin und ganz viele andere Menschen
ein “Hundemilitary“ organisiert. Ja so streng wie es klingt, ist es auch.
“Das haben mir die begeisterten Mitmacher erklärt“ – ich bin leider noch ein zu kleiner
Wurm, um das zu schaffen. Ca. zwei Stunden Laufmarsch & dann noch 10 Posten suchen
und absolvieren! Jaja… Würstchen essen! Viel Arbeit & Konzentration mussten meine
Kollegen da aufbieten um diesen spassigen Sonntag zu meistern. Also nichts für
Couchpotato- Hunde… nene…
Viel Geschick, Gehorsamkeit, Schnelligkeit und Durchhaltevermögen waren gefragt.
Mein Frauchen betreute ebenfalls einen dieser Posten. War wirklich witzig den vielen
Teilnehmer zuzuschauen. Zum Glück kann ich jetzt noch etwas davon abgucken,
um vielleicht im nächsten Jahr selber anzutreten. Mein Frauchen hat Ihren Part
gut gemeistert. Viel am Abend aber Hundemüde auf dem Sofa in einen Tiefen Schlaf.
Ja gut, ich war auch etwas mitgenommen. Musste so viel gucken, habe viele – wirklich viele
neue Kollegen kennen gelernt. Weil ich eher der Schüchterne Typ bin, habe ich mich da
eher “langsam“ an die Sache herangetastet. Aber gegen den Schluss hatte ich die
Kommunikation recht gut im Griff – glaube ich zumindest! Frauchen und meine
Hundeschule- Lehrerin waren sichtlich zufrieden mit mir. Mit viel Ohren kraulen
und Bäuchlein streicheln ging der lange Tag dann zu Ende.

Achja in Zwischenzeit habe ich auch richtig Spass daran gefunden,
auf feinen Leckerlis rum zu kauen. Stundenlang. Könnte ich das machen.
Morgens Früh so ab 05:00 bis Abends um 21:30 bin ich gerne dafür zu haben.
Mein Frauchen hat sich auch schon richtig ins Zeug gelegt und mir eine abwechslungsreiche
Palette an Knapperzeug angeboten. Aber da ich ein gutes Durchhaltevermögen habe
und überhaupt nicht daran denke, schnell aufzugeben, musste Sie etwas tiefer in die
Schatzkiste – bzw. Einkaufsgestelle greifen. Denn mit kleinem, dünnen und
schnell zerkauten Etwas bin ich denn gar nicht zufrieden. Neiiiiiiiin… Woher auch!
Es gibt so viel besseres, wenn man weiss was man gerne haben kann 🙂
Zum Beispiel:

So ein öder Hundekauknochen = Test nicht bestanden.
Der hat mir einfach nicht geschmeckt. Der stinkt einfach zu wenig^^

Diese dünnen Hundekaustäbe = Eher ja…
Aber auch nur, wenn es wirklich nichts anderes hat…

Getrockneter Rinderpansen = Jammi… Gib mir mehr davon!

Ochsenziemer = LECKEER! Tut mir leid Frauchen, aber die so stinken grausig gut!

Kaninchenohren mit Fell = SUPER! Aber die habe ich im nu verputzt.

Getrocknete Schweineohren= Geht auch immer. Mein Frauchen findet die zwar auch stinkig
(Darf ich nicht mehr im Büro knabbern)

Getrocknete Straussensehnen = Bin ich gerade erst am testen… mal gucken ob diese
Stängel mich überzeugen…

Frische Knochen mit etwas Fleisch frisch vom Schlachter = GENIAL!
(Gibt’s aber leider nur im Garten – hoffentlich steht bald wieder Gartenarbeit an!
Ich melde mich freiwillig zur Hilfe an!)

Die Leckerlis sind natürlich auch im Büro immer mit dabei…
Ohne geht nichts! Ich sag Euch, zwischendurch braucht es einfach etwas
Ablenkung bei diesem Bürostress xP

 

NEWS UPDATE: So langsam schaffe ich es Pipi draussen zu machen, bevor es zu spät ist!
Mit 12 Wochen noch gut mit dabei oder?

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 Ich voll beschäftigt im Büro bei der Arbeit!

Letty’s Hundeblog: meine ersten zwei Wochen im neuen Rudel

Letty’s Hundeblog: meine ersten zwei Wochen im neuen Rudel

|| Zwei Wochen im neuen Rudel ||

Hey Ihr Zweibeiner da draussen!
Ich bin jetzt schon 10 Wochen alt und erforsche neugierig meine neue Umgebung

und teste fleissig meine Grenzen bei Frauchen aus. Sie fällt mir bei manchen meiner Aktionen dann immer jolend um den Hals und schenkt mir so feine Leckerlis. *Psst… die feinen Wienerli- Schnippel mag ich am liebsten!
Ich habe mich in meiner neuen warmen kuscheligen Höhle schon richtig gut eingelebt. Kenne jeden Winkel und kleinste Nische um mich darin zu verstecken. Gut manchmal bleibe ich stecken und muss laut rufen, damit man mir wieder hilft, aus dieser misslichen Lage zu kommen. Dann heisst es immer: “Wenn du da selber rein gekommen bist, kommst du auch wieder raus!“ Ach das weiss ich doch, aber es ginge schneller wenn mich jemand hoch heben würde. Dann könnte ich sofort wieder meine PET-Flasche jagen. Dieses lästige Ding springt mir immer wieder davon, wenn ich darauf los schiesse. Ich sage dir, das ist anstrengend! Auch das andere komische 4-Beinige Wesen mit langem Schwanz und flinken Pfoten geht mir noch aus dem Weg und will einfach nicht mit mir spielen, wenn ich auf Sie zuspringe. Seltsam. Naja.

Mein Schlafplätzchen habe ich auch bezogen und ich nütze mein Nachtquartier köstlich aus. Einschlafen kann ich am besten neben meinem Frauchen auf dem Boden. Sie krault mich dann immer am Bauch, wenn Sie es sich im Bett bequem macht. Da komme ich leider noch nicht rauf. Aber auf dem Boden, der coolen Kuscheldecke gefällt es mir sowieso besser. Da kann ich mich bewegen wie ich will, ohne Angst zu haben, runter zu fallen. Auf der linken Seite einschlafen, dann einmal unter dem Bett durcharbeiten. Zwischen 00.30 und 04.00 Uhr muss ich dann mein Frauchen wecken, weil ich dringend Pipi muss. Sie hüpft dann immer hastig zum Bett heraus, schlüpft ihn Ihre Trainerhosen und fugt mich die Treppe herunter und setzt mich im Garten wieder ab. *Hach wie eine Erleichterung.
Die ersten Nächte habe ich immer wieder versucht mit Ihr zu spielen. Aber irgendwie hatte Sie einfach keine Lust darauf im dunkeln Wohnzimmer mit mir herumzutollen. Die ganze Zeit machte Sie: *Pscht… still. Wir müssen wieder schlafen. Pscht*
Nach 30 Minuten Sie zum spielen zu animieren OHNE Erfolg, habe ich es dann aufgegeben und mich in die nächste Ecke geworfen um weiterzuschlafen. Sie hat mich dann immer fein gepackt und mich wieder die Treppe hochgetragen und neben dem Bett abgelegt. Ich kuschelte mich an meine Kuscheldecke und fiel sofort wieder in einen Tiefen Hundeschlaf.
Natürlich habe ich das Spielen in der Nacht in Zwischenzeit aufgegeben. Sie hat ja doch keine Lust. Was mein Frauchen glaube ich sogar richtig glücklich macht, wenn ich nach der nächtlichen Pipi-Runde wieder erleichtert ins Bettchen hüpfe.
Morgens ab 06.00 Uhr bin ich dann meist vor allen anderen wach. Wie können die nur so lange Träumen?
Knappernd und spielend probiere ich dann die faule Meute zum Aufstehen zu bewegen. Bei Frauchen klappt das meistens schon nach ein paar Minuten. Sie hievt mich wieder hoch und schleicht leise die Treppe runter, kurz Pippi im Garten und dann wieder ins warme Wohnzimmer. ESSEN! Ich habe HUNGER!
Ich beobachte Sie gerne, wie Sie mein leckeres Gericht zusammen brüht.
Mein Rohes Rindfleisch mit Anteilen vom Herz wägt Sie säuberlich ab, fügt ein – zwei Esslöffel Gemüsebrei hinzu, würzt das ganze mit feinem Lachsöl und wenn ich eine brave war, gibt’s noch etwas leckere dazu. Nudeln, Risott oder Quark / Hüttenkäse darf ich noch zusätzlich verputzen. *Phaa dann ich bin echt voll. Ein rundes Bäuchlein schwinge ich dann stolz umher. Der leckere Schmaus habe ich schon bei meiner Züchterin bekommen. Seit daher fresse ich wie eine grosse und habe auch noch nie eine mir angebotene Mahlzeit ausgeschlagen. Übergeben und Durchfall kenne ich bis jetzt noch nicht. *Nicht zu früh freuen. Ab und zu bekomme ich auch einen frischen Knochen mit bizzeli Fleisch dran.
Manno Mann ist das fein! Dieses Ding gebe ich dann Stundenlange nicht mehr her. Bis ich darauf einschlafe.

Zweimal habe ich schon Freunde getroffen. In der Welpen- und Junghundeschule. Nennen die Zweibeiner diese lustige, abwechslungsreiche und anstrengende Stunde. Viel lernen und Guzi essen. Aber dafür gibt’s auch wieder entspannte Minuten, wo ich mit meinen neuen Freunden herum tollen kann. Ich bin zwar eine der kleinsten, aber ich schlage mich recht gut. Finde ich. Manchmal bin ich etwas schüchtern. Aber nur wenn ich die Neuen nicht kenne. Sobald das Eis gebrochen ist, geht’s dann Rund auf der Wiese oder durch den dunklen Wald.

Folgen tue ich auch schon richtig gut. Glaube ich zumindest. Es gibt immer eine leckere Belohnung.
– Pippi machen (Check)
-Warten (übe ich noch – ist mir unter manchen Umständen noch nicht ganz klar)
– Sitz (Geht auch immer besser)
– Platz (Gibt’s da einen Unterschied zu Sitz?!)
– “Luege“ / Gucken (Ist in Arbeit)

– Letty ( Ja das bin ich – Sofort zurück zu Frauchen = Leckerli!)

An der Leine laufen, muss ich bestimmt noch etwas mehr üben. Da will mein Frauchen mir einfach nicht folgen.
Die läuft dann immer in eine andere Richtung, bis ich klein beigeben muss. Aber dann läuft es sich wieder ganz gut mit Ihr. *Tzz… Immer der Nase nach oder? Ich sei ein “Nasen“-Hund. Ich schnuppere gerne und folge Fährten. Wirklich spannend wo die manchmal enden, nicht wahr?

Ich mache jetzt mein Nachmittags Nickerchen. Ich schlafe nämlich immer noch recht viel. Aber ich muss auch wachsen, das braucht sehr viel Kraft. Echt! Also bis die Tage & haltet die Ohren steif!
*WUFF Letty.

 

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