At the JOKER side of life!

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Spielen. Spielen. Spielen!
Herumtollen, Stöckli werfen, Tauziehen aber am allerliebsten jagt Letty 
ihrem Bällchen hinter her.

Ich würde fast behaupten, Letty könnte sich kaum entscheiden, zwischen der Wahl eines verführerischen Leckerlis und ihrem geliebten Ball. Bälle jeglicher Art natürlich, egal welcher Farbe, Konsistenz und Grösse sie angehören, einfach rund müssen sie sein.

Letty kann sich mit ihrem Ball wirklich bis zur Ermüdung im höchsten Grade unterhalten fühlen. Frag mich jetzt bitte nicht, ob ihr dass nich plötzlich langweilig wird? Ich habe echt keine Ahnung. Bis heute anscheinend nicht. Das Bällchen wird immer wieder schön brav zurück gebracht und in meiner Hand abgelegt. Dann geht sie artig einen Schritt zurück und wartet schon wieder gespannt auf ihren nächsten Einsatz. Damit sie ihrem Ball mit vollem Eifer hinter her hechten kann. 

Kreuzen und Abrufen beim Gassigehen
Was auch super klappt: unser Ball wird auch in unserer Strategie beim Kreuzen
in schwierigen Situationen eingesetzt. 
Vor allem beim Kreuzen von Lettys Artgenossen, sind wir immer wieder in missliche Lagen geraten. Letty ist dabei eher zurückhaltend und bleibt vielfach stehen, wie ein sturer Esel. Weil sie nicht auf den uns zukommenden Hund zugehen will. Sie kann die auf sie zukommenden Situation nicht einschätzen und versteift sich an meiner Seite. Was dann auch problematisch für die anderen Teilnehmer wird, da es den meisten Tieren nicht leicht fällt, uns im stehen zu kreuzen.

Also habe ich meine Geheimwaffe griffbereit. Ihren Joker. Ihr Ball. Sobald ich merke, dass uns jemand mit einem Hund entgegen kommt, ziehe ich den Joker, halte ihn Letty vor die Nase und alles was jetzt ums sie herum passiert, ist Nebensache. Denn Letty hat jetzt nur noch Augen für ihren Ball! 
(Natürlich nur, solange sie den entgegenkommenden Hund nicht schon vor mir erblickt hat) 
Ich halte den Ball in der einen und führe Letty mit der anderen Hand beim Kreuzen unseres Gegenübers vorbei. Sobald die brenzlige Szene vorbei ist, darf sie den Ball haben und je nach Situation, wenn sie grad passend ist, darf sie mit mir damit spielen. Sie freut sich natürlich immer 
wie ein Glückskeks, wenns mal 5 Minuten Spielpause gibt. 

Aber auch das Abrufen klappt meistens (gibt leider auch immer noch Ausnahmen) sehr gut,
wenn sie freilaufend umher schwirrt. Einmal laut “Letty“ in ihre Richtung rufen, warten bis 
sie sich mir zuwendend oder anguckt, dann zücke ich den Joker und Letty’s Augen ziehen ihre
Füsse magisch in meine Richtung. 🙂 Natürlich darf sie auch zur Belohnung mit dem Ball spielen, 
sonst würde sie meinen Trick irgendwann durchschauen, oder nicht mehr interessieren. 

Bei uns kommen solche für Hunde gemachte Spezial-Tennissbälle mit auf den Spaziergang.
Gibts in gross und klein, mit quietschi-Ton und ohne. Mit Quietschi ist natürlich noch zusätzlich verlockend. Denn alles was quietscht – bekommt Lettys vollste Aufmerksamkeit. Leider sind unsere
Quietschi-Bälle alle verschwunden und nicht mehr mit uns nachhause gekommen. Aber beim nächsten Einkauf landen sie auf jedenfall wieder in der Joker-Nachfüllbox! Ganz bestimmt 🙂 

Nachteil des Ballspiels
In der Welpenschule haben wir bemerkt, also Brigitta hat es festgestellt, dass Letty und ich nicht spielen können. Tauziehen oder rumalbern mit mir, kannten wir so nicht. Wir waren zu sehr mit unserem Ball beschäftigt. Ich habe den Fehler selber gar nicht realisiert, da für mich Letty mit dem Ball vollkommen glücklich zu sein schien. Also mussten wir anfangen zu lernen, wie wir zusammen “richtig“ spielen, im Team. Nach etwas Übung, ein paar blauen Flecken an den Armen und angeknabberten Finger, haben wir es endlich geschafft, uns auch im Tauziehen zu messen und genüsslich zu unterhalten 🙂 Wir können jetzt auch spielen. Endlich. 

So hat der Ball die Joker- Funktion noch mehr gestärkt und kommt jetzt wirklich nur zum Zuge, wenn ICH spielen will. Mit Letty. Nicht umgekehrt. 

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