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Heute ist wieder DER Samstag.
Der LETZTE Samstag im Monat. Und das heisst?
Genau! Gruppenspaziergang ist auf dem Tagesprogramm! 

<<Leise dröhnt die Musik des laufenden Fernsehers an mein Ohr. Es stört mich aber nicht, ich kann ohne Probleme meine Augen schliessen und vor mich hin träumen. Manchmal, wenn ich dabei ganz müde bin, schlafe ich auch ein. Aber das passiert doch eher selten. Ich will mich jetzt hier nicht als Siebenschläfer oder so betiteln. Neeeiin, ich gehöre einfach zu den Geniessern. Für mich ist diese Zeit der Ruhe die pure Erholung, einfach so da zu liegen, wies mir gerade passt. Ich strecke dann alle Viere von mir und verbiege mich in die coolsten Positionen überhaupt. Was? Du hast meine Schnappschüsse von meinen besten Liegepositionen etwas noch nie gesehen? Ha! Du würdest Augen machen! Frauli schüttelt dann immer den Kopf, wenn sie mich so liegen sieht. Aber das ist kein Problem für mich. Denn ich bin ja noch jung! Also was sollen diese Gedanken schon. Mir tut nie etwas weh wenn ich aufwache. Im Gegenteil! Manchmal ists sogar wieder an Ort und Stelle eingerenkt, wenn ich mich wieder auf meine Beine schwinge!

Aber heute muss ich zugeben, war ich kurz, wirklich nur “kurz“ etwas weggenickt. Als Herrchen und Frauli auf einmal über mich drüber krabbelten, muss ich dann wieder zu mir gekommen sein, weil mir das Geräusch von Jacken-Reissverschlussel RRRRTSCH zu Ohren kam. Ich liebe dieses Geräusch! Du auch? Wie ich dieses RRRRTSCH vergöttere! Raaawwrrr! Sofort musste ich gucken gehen, was da jetzt genau läuft. Beide haben sich schon in die dicken Winterjacken eingepackt, mit Mützen und Handschuhe bestückt und zielten schon in Richtung Haustüre. Halt Leute! Ich muss mich erst mal strecken. Und wo ist mein schönes Halsband? Hey, ihr da! Muss ich denn heute echt nackig zum Haus raus? ne echt? Sie rufen mich schon ins Auto. Aber ich will mein Halsband! Ich mache mich hinter der Tür lautstark bemerkbar. Manchmal hilft’s! Ein nächster Aufruf um einzusteigen, an mich gerichtet, nehme ich an. Herrchen wischt mir noch schnell das verwuschelte Fell zurecht, als ich zur Tür raus komme. Mit einem Hopp springe ich ins Auto. Brav gell? Ha‘ das 
kann ich jetzt schon seit ein paar Wochen. Dieser Trick ist echt klasse! Da bekomm ich doch immer glatt ein Leckerli. Anscheinend gefällt’s Frauli so gut 😛 

Die Fahrt geht los. Herrchen fährt. Frauli war krank / ist krank? Ach was, da blickt ja kein Hund mehr durch. Sie schluckt, was mir aufgefallen ist, die letzten Tage immer wieder so weisse Steine und behauptet dann, es gehe ihr danach besser? Hää! Ich verstehe diese Menschen einfach nicht. Wenn ich Steine draussen finde, werden sie mir immer aus dem Maul gerissen. Und die dürfen sie schlucken? Die Welt ist einfach nicht fair. Die gönnen mir meine Steine nicht. Vielleicht wären die ja gar nicht so schlecht? Frauli brüllt dann immer: Spuck ihn aus Letty! Gib ihn raus! Du machst dir die Zähne kaputt! oder: Du bekommst Bauchschmerzen wenn du den jetzt runterschluckst! Hmmm.. 

Wir fahren vielleicht 2-3 Minuten? Länger sicher nicht, denn ich konnte mir nicht einmal einen bequemen Platz zum Weiterschlafen suchen. Ich hasse das. Da lohnt sich das einsteigen in dieses Gefährt ja kaum. Dann fahren wir auch noch so öde langsam. So richtig im Schneckentempo. Die beiden wissen einfach nicht was lustig ist. Spielverderber. Als wir dann das Tempo noch mehr drosseln, kommt mir lautes Hundegeschrei zu Ohren. Was soll denn das jetzt bitte? Bringt ihr mich zum Schlachter? Hilfe! Ich will nicht sterben! Oder ins Tierheim? Hilfe ich will hier bleiben! Ach neeeeein? Die Hunde freuen sich. Die freuen sich. Was sagt ihr da? Ich höre euch da draussen so schlecht. Herrchen stopp endlich diese Karre, ich höre ja gar nichts! Ich frag besser mal nach. 
Wau Wau! Frauli: Letty hör auf! Wir steigen gleich aus, beruhige dich! Ok ist ja schon gut. Aber nehmt mich bitte wieder mit nach Hause ja? Ich bin auch immer artig, versprochen!
Wart! Höre ich da meine Schwester? Hey hier bin ich! Wau Wau! Wo ist sie denn? Hey huhu! 
Siehst du mich? Irgendwo hier muss sie doch sein, aber wo? Ich sehe so viele Hunde da draussen. Ich höre sie doch! Wau Wau! Frauli: Letty hör jetzt auf im Auto herumzuspringen. Ich muss dir doch noch dein Geschirr anziehen! Halt endlich still. Letty! Ja ist ja schon gut Frauli. Hast du gehört, meine Schwester ist irgendwo da draussen. Gehen wir sie suchen, ja? Ich will mit ihr spielen. 
Darf ich mit ihr spielen, ja? Komm schon Frauli, mach mal schneller! 

Raus auf den Platz sofort. Ich hüpfe aus dem Auto und husche sofort ums Auto rum. Wo ist sie? Wo ist sie? Frauli zerrt an mir wie ein Bremsklotz. Komm schon Frauli! Lauf doch mal, so schwierig ist das nicht, ich finde sie schon, los jetzt! Sie bleibt stehen wie ein Stein. Ich kann nicht mal hallo sagen. 
Hey ich sehe sie! Wau Wau! Hallo Schwesterchen! Oh ich freue mich so sehr sie zu sehen. Ich will hallo sagen. Frauli: Wart noch schnell Letty, danach kannst du gleich spielen gehen! 
Ach menno. Immer dieses warten. Ich hasse warten. Dann belle ich halt bisschen rum. Damit mich auch alle hören, dass ich hier bin. Hallo Mami. Hallo Brigitta. Hallo ihr anderen Hunde! Ich bin auch hier! Hallo Hallo! 

Bevor ich mir meine Beine in den Bauch gestanden bin, konnte ich endlich doch los laufen. Frauli begrüssten viele Leute hier. Ich will auch hallo sagen. Ich auch! Frauli zerrt an meiner Leine, dass ich mich gar nicht bewegen kann. Was soll das? Ich will hallo sagen. Plötzlich spüre ich ein zupfen und klacken am Rücken und die Leine wurde von meinem Geschirr gelöst. Frauli hält mich noch am Bügel zurück und flüstert mir ins Ohr: Letty frei! Ich gucke sie noch einmal an. Das will sie nämlich so. Sonst hält sie mich eeeewig fest. Und für das habe ich grad gar keine Zeit! Ich muss zu meiner Schwester um hallo sagen. Ich blicke mit Lichtgeschwindigkeit zu Frauli und springe gleichzeitig los. 
Wo ist sie denn jetzt auf einmal hin? Rund um mich sind Hunde und ganz viele Herrchen und Frauchen’s. Schwesterchen? Hallo? Viele Hunde riechen an mir. An meinem Po. Ich hasse das. Ich stehe dann einfach mal ein paar Sekunden still. Dass alle mal riechen können und dann habe ich nämlich Ruhe 🙂 Habe ich beim letzten Mal gelernt. Ging echt gut. Also mache ich mich jetzt auf die Suche nach meinem Schwesterchen. Da! Da! Da ist sie ja! Hallo!

Geh weg! Ich hab eine verrückte Schwester und keine Angst davor,
sie einzusetzen! 😛

Endlich kann ich mich austoben. Ich sehe viele bekannte Gesichter hier, mit denen ich beim letzten Mal schon spielen konnte. Papa? Papa ist heute wohl nicht da. Na dann suche ich mal Mama. Nach einiger Zeit habe ich viele Hunde begrüsst, gespielt und mich verausgabt. Am besten gucke ich mal wo Frauli so steckt. Hmm… wo könnte sie wohl sein. Ach da ist sie ja. Frauli  und Herrchen laufen mit Frauli von meiner Schwester. Oh da muss ich auch noch schnell hallo sagen. 

Es gibt wirklich viele nette Hunde hier. Ich habe echt schon ein paar Freunde gefunden, die mit mir spielen. Manche mag ich nicht so dolle. Aber denen gehe ich einfach nicht vor die Schnauze, dann passiert da auch nichts. Ein, zwei hübsche Jungs habe ich auch schon entdeckt. Das nächste mal muss mir Frauli unbedingt mein schönstes Halsband anziehen. Vielleicht gefalle ich denen ja auch ganz gut 🙂 Dieses doofe Geschirr macht mich nämlich sowas von fett. Ich hasse es. Aber bequem ist. Das muss ich zugeben. Aber nur ungern. Zum Glück muss ich es nicht viel tragen. *phuu… 

Heute wird keiner Verletzt und alle kommen wieder gesund und ausgepowert beim Parkplatz an. 
Ich habe richtig kalte Ohren. Es war auch ein scheiss Wetter heute. Ich will nur noch nach Hause und mich auf meine warme Kuscheldecke legen. Langsam trappele ich auf und ab und warte bis Frauli mich einholt, die da hinten irgendwo rumsteht. Ah sie hat mich entdeckt. Die Leine klackt wieder im Ring ein und ich hüpfe zum Auto. Verabschiede mich noch von meinem Schwesterchen und hüpfe ins Auto. Hopp! 

Hach war das wieder ein anstrengender Tag heute. Ich bin richtig erschöpft. Nur noch geduldig auf mein Nachtessen warten. Ich habe gehört es gibt Pansen *jamjam. Und dann werde ich mich genüsslich auf meine Decke verziehen und in meinen Träumen schwelgen. 
Gute Nacht du da draussen. Ich leg mich jetzt schlafen. Wau.>>

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Written by Föhnlocke

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