Letty – Der kleine Nimmersatt. Wir BARFEN. Und so geht’s!

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Sie sitzt hinter mir und wedelt aufgeregt mit Ihrem Schwänzchen.
Ich spüre förmlich Ihre stechenden Blicke auf meinem Rücken.
Sie beobachten mich auf Schritt und Tritt. Links. Rechts.
“Wann fällt wohl endlich was für mich runter?“
Ich wage einen kurzen Blick über meine Schulter. Sofort muss ich schmunzeln.
Ein langer Sabber-Faden zieht sich von Lettys-Mundwinkel gen Boden,
wo sich schon ein richtiger See aus Sabber-Tropfen gebildet hat.

An die Sabberei habe ich mich inzwischen gewöhnt. Hätte aber nie geglaubt,
dass Letty so was macht? Dachte sowas passiert nur im Film. Aber nope.
Letty kann das suuuper!

Warum wir BARFEN?

Letty wurde als BARF-Welpe schon bei Ihrer Züchterin mit Frischfleisch aufgezogen und gefüttert. Also habe ich mich dazu entschieden, diese Gewohnheit zu übernehmen und Letty weiterhin so natürlich wie möglich zu ernähren. Da ich noch nie zuvor einen Hund hatte, war also die gesamte Ernährungs- Theorie für mich Neuland. Ich hätte gerade so gut auf Trockenfutter oder Nassfutter umsteigen können. Kam für mich aber nicht in Frage. Denn ich bekam von der Züchterin ganz viele brauchbare Tipps und Erklärungen, dass ich mich fürs Abenteuer “BARFEN“ entschieden habe. Und vielleicht gab genau dieser Rückhalt mir auch
die gewisse Sicherheit, die ich brauchte, damit ich mich für diese Variante der Ernährung entschied. (Vielen Dank Liebe Brigitta für dein Verständnis, dass du auch nach meiner 100er Frage noch immer hast.)

Wie wir BARFEN, richtig oder falsch? – Nach Baugefühl eben.

Ich sage dazu nur = FREI SCHNAUZE!
Jaja… ich kann mir jetzt gut vorstellen, wie jetzt einige Leser vor Ihren Bildschirmen empört den Kopf schütteln. Klar gibt es Futter-Pläne, Rezepte und Gramm- Anweisungen die auf Rasse, Körpergewicht und Alter der Hunde abgestimmt sind. Aber brauchen wir das wirklich? Wissen denn die Leute, welche das schwarz auf weiss auf Ihre Etiketten und Verpackungen schreiben, wie unsere Hunde wirklich sind?
Ich habe bei der Übernahme von Letty, von Brigitta einen A4-Zettel erhalten, damit ich als
Anfängerin einen groben Leitfaden habe, wie ich Letty füttern kann. Dazu ist zu sagen, dass diese Zeilen auf Ihre eigens gemachten Erfahrungen beruhen und nicht wild erfunden wurden.

Also machte ich mich mit Letty auf den nachhause Weg und fing damit an, mich an diese Zeilen zu richten. Als absoluter Neuanfänger auf diesem Gebiet war ich Anfangs abhängig von dieser Anleitung. Jetzt nach einem halben Jahr, habe ich mein eigenes Fütterungsverhalten angeeignet. Ob ich was falsch mache? Keine Ahnung. Aber Letty lebt noch und ist quick lebendig 🙂 Das ist doch das Ziel oder?
Ein gesunder, glücklicher Hund zu haben? Auch im Vergleich mit Ihrer Spielkameradin und
Schwester steht Sie in keinem dieser Punkte schlecht da. Obwohl beide anders ernährt werden, entwickeln Sie sich fast identisch. Eine etwas früher die andere etwas später. Aber das Ziel wurde auf zwei verschiedene Wege erreicht.

Wie wir heute BARFEN?

Ist schwierig zu sagen. Ich weiss nie zuvor, was Letty zur nächsten Mahlzeit bekommt.
Das entscheide ich immer dann, wenn ich das Futter für Sie zubereite. Natürlich sind die Grundzutaten immer in etwa die selben. 3 x täglich 100 Gramm Frischfleisch
von buon viando. Das Fleisch kaufe ich gefroren direkt für mehrere Wochen ein.
Dann ein kleine Handvoll *Gemüse-Mix dazu (*Gemüse / Früchte gekocht und gemixt –
in Säcklein abgepackt und eingefroren).
Auch einmal die Woche Innereien. Je nachdem was gerade da ist.
Mal Leber, Nieren, Lunge, Pansen und so weiter. Diese kaufe ich mir frisch ab Schlachter,
packe die Stücke Portionsweise ein und schicke das ganze in den Gefrierer, bis ich es
wieder brauche. Dann einfach auftauen und verfüttern.
Und ab und zu einfach noch was da ist. Wie Resten von Mittagessen: Teigwaren, Reis,
oder Salat. Kann aber auch mal Hüttenkäse, Quark, ein Ei sein. Gerne auch etwas Spinat.
Was Sie auch toll findet: Eine Schüssel Gemüse Suppe. (Karotten oder Kürbis sowieso).
Sonntags gibt’s dann meist noch ein feiner aufgetauter Rinderknochen zur Belohnung.
Aber natürlich auch mit dem Hintergedanken, Letty’s Beisserchen gesund zu behalten
und mit der Knabberei am Knochen Ihre Zähne zu säubern. Wie Zähneputzen halt. 😛

Das Fleisch dazu auftauen, alles zubereiten und servieren = fertig.

Die Menge, die Zusätze und Extras werden immer “Frei Schnauze“ dazu gemischt.

Wie ich mich entscheide, wieviel Letty zu fressen bekommt?
Eigentlich hängt alles von den vorangegangenen Stunden ab. Zum Beispiel:

Wann ist Letty aufgestanden?
Wie war Sie ausgelastet?
Hat Sie schon Leckerlis bekommen?
Wie geht es Ihr? eher faul – eher aktiv
Was haben wir noch vor?

Und da gäbe es vermutlich noch vieles mehr. Die Situation ist von Tag zu Tag unterschiedlich.
Wie ich recherchiert habe: haben Hunde kein Sättigungsgefühl im Magen. Nur das Gehirn
entscheidet wann GENUG ist. Also sind wir Herrchen/Frauchen dafür verantwortlich,
für unsere Hunde zu sorgen und nicht zu viel und nicht zu wenig zu füttern.

Was ist wenn Letty doch mal zu viel “Belohnung“ bekommen hat?
Geht’s Abends zur Hundeschule gibt’s da meist viele tolle Leckerlis. Um diese zusätzliche Menge
ohne schlechtes Gewissen zu verfüttern, bekommt Sie die Leckerlis als eine Hauptmahlzeit.
Also das heisst so viel wie: wenn wir dann nach Hause kommen, gibt’s kein Nachtessen mehr.
Aber dafür gab’s ja tolle Leckerlis 🙂 Diese “Zusätzlichen“-Nahrungsaufnahmen müssen einfach
jeden Tag berücksichtigt werden und so auch die Menge der Hauptmahlzeit daran angepasst werden.
Also kann man ja nicht täglich immer die selben Portionen verfüttern. Oder wie siehst du das?

Willst du noch mehr zum Thema BARFEN wissen? Schreib mir einfach!


In den nächsten Tagen zeige ich dir die Zubereitung meines “*Gemüse-Mix“ Rezeptes,
wovon Letty täglich zu Ihren Mahlzeiten dazu erhält.

Bis dahin. Füttert schön weiter! 🙂

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