Letty’s Hundeblog: meine ersten zwei Wochen im neuen Rudel

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|| Zwei Wochen im neuen Rudel ||

Hey Ihr Zweibeiner da draussen!
Ich bin jetzt schon 10 Wochen alt und erforsche neugierig meine neue Umgebung

und teste fleissig meine Grenzen bei Frauchen aus. Sie fällt mir bei manchen meiner Aktionen dann immer jolend um den Hals und schenkt mir so feine Leckerlis. *Psst… die feinen Wienerli- Schnippel mag ich am liebsten!
Ich habe mich in meiner neuen warmen kuscheligen Höhle schon richtig gut eingelebt. Kenne jeden Winkel und kleinste Nische um mich darin zu verstecken. Gut manchmal bleibe ich stecken und muss laut rufen, damit man mir wieder hilft, aus dieser misslichen Lage zu kommen. Dann heisst es immer: “Wenn du da selber rein gekommen bist, kommst du auch wieder raus!“ Ach das weiss ich doch, aber es ginge schneller wenn mich jemand hoch heben würde. Dann könnte ich sofort wieder meine PET-Flasche jagen. Dieses lästige Ding springt mir immer wieder davon, wenn ich darauf los schiesse. Ich sage dir, das ist anstrengend! Auch das andere komische 4-Beinige Wesen mit langem Schwanz und flinken Pfoten geht mir noch aus dem Weg und will einfach nicht mit mir spielen, wenn ich auf Sie zuspringe. Seltsam. Naja.

Mein Schlafplätzchen habe ich auch bezogen und ich nütze mein Nachtquartier köstlich aus. Einschlafen kann ich am besten neben meinem Frauchen auf dem Boden. Sie krault mich dann immer am Bauch, wenn Sie es sich im Bett bequem macht. Da komme ich leider noch nicht rauf. Aber auf dem Boden, der coolen Kuscheldecke gefällt es mir sowieso besser. Da kann ich mich bewegen wie ich will, ohne Angst zu haben, runter zu fallen. Auf der linken Seite einschlafen, dann einmal unter dem Bett durcharbeiten. Zwischen 00.30 und 04.00 Uhr muss ich dann mein Frauchen wecken, weil ich dringend Pipi muss. Sie hüpft dann immer hastig zum Bett heraus, schlüpft ihn Ihre Trainerhosen und fugt mich die Treppe herunter und setzt mich im Garten wieder ab. *Hach wie eine Erleichterung.
Die ersten Nächte habe ich immer wieder versucht mit Ihr zu spielen. Aber irgendwie hatte Sie einfach keine Lust darauf im dunkeln Wohnzimmer mit mir herumzutollen. Die ganze Zeit machte Sie: *Pscht… still. Wir müssen wieder schlafen. Pscht*
Nach 30 Minuten Sie zum spielen zu animieren OHNE Erfolg, habe ich es dann aufgegeben und mich in die nächste Ecke geworfen um weiterzuschlafen. Sie hat mich dann immer fein gepackt und mich wieder die Treppe hochgetragen und neben dem Bett abgelegt. Ich kuschelte mich an meine Kuscheldecke und fiel sofort wieder in einen Tiefen Hundeschlaf.
Natürlich habe ich das Spielen in der Nacht in Zwischenzeit aufgegeben. Sie hat ja doch keine Lust. Was mein Frauchen glaube ich sogar richtig glücklich macht, wenn ich nach der nächtlichen Pipi-Runde wieder erleichtert ins Bettchen hüpfe.
Morgens ab 06.00 Uhr bin ich dann meist vor allen anderen wach. Wie können die nur so lange Träumen?
Knappernd und spielend probiere ich dann die faule Meute zum Aufstehen zu bewegen. Bei Frauchen klappt das meistens schon nach ein paar Minuten. Sie hievt mich wieder hoch und schleicht leise die Treppe runter, kurz Pippi im Garten und dann wieder ins warme Wohnzimmer. ESSEN! Ich habe HUNGER!
Ich beobachte Sie gerne, wie Sie mein leckeres Gericht zusammen brüht.
Mein Rohes Rindfleisch mit Anteilen vom Herz wägt Sie säuberlich ab, fügt ein – zwei Esslöffel Gemüsebrei hinzu, würzt das ganze mit feinem Lachsöl und wenn ich eine brave war, gibt’s noch etwas leckere dazu. Nudeln, Risott oder Quark / Hüttenkäse darf ich noch zusätzlich verputzen. *Phaa dann ich bin echt voll. Ein rundes Bäuchlein schwinge ich dann stolz umher. Der leckere Schmaus habe ich schon bei meiner Züchterin bekommen. Seit daher fresse ich wie eine grosse und habe auch noch nie eine mir angebotene Mahlzeit ausgeschlagen. Übergeben und Durchfall kenne ich bis jetzt noch nicht. *Nicht zu früh freuen. Ab und zu bekomme ich auch einen frischen Knochen mit bizzeli Fleisch dran.
Manno Mann ist das fein! Dieses Ding gebe ich dann Stundenlange nicht mehr her. Bis ich darauf einschlafe.

Zweimal habe ich schon Freunde getroffen. In der Welpen- und Junghundeschule. Nennen die Zweibeiner diese lustige, abwechslungsreiche und anstrengende Stunde. Viel lernen und Guzi essen. Aber dafür gibt’s auch wieder entspannte Minuten, wo ich mit meinen neuen Freunden herum tollen kann. Ich bin zwar eine der kleinsten, aber ich schlage mich recht gut. Finde ich. Manchmal bin ich etwas schüchtern. Aber nur wenn ich die Neuen nicht kenne. Sobald das Eis gebrochen ist, geht’s dann Rund auf der Wiese oder durch den dunklen Wald.

Folgen tue ich auch schon richtig gut. Glaube ich zumindest. Es gibt immer eine leckere Belohnung.
– Pippi machen (Check)
-Warten (übe ich noch – ist mir unter manchen Umständen noch nicht ganz klar)
– Sitz (Geht auch immer besser)
– Platz (Gibt’s da einen Unterschied zu Sitz?!)
– “Luege“ / Gucken (Ist in Arbeit)

– Letty ( Ja das bin ich – Sofort zurück zu Frauchen = Leckerli!)

An der Leine laufen, muss ich bestimmt noch etwas mehr üben. Da will mein Frauchen mir einfach nicht folgen.
Die läuft dann immer in eine andere Richtung, bis ich klein beigeben muss. Aber dann läuft es sich wieder ganz gut mit Ihr. *Tzz… Immer der Nase nach oder? Ich sei ein “Nasen“-Hund. Ich schnuppere gerne und folge Fährten. Wirklich spannend wo die manchmal enden, nicht wahr?

Ich mache jetzt mein Nachmittags Nickerchen. Ich schlafe nämlich immer noch recht viel. Aber ich muss auch wachsen, das braucht sehr viel Kraft. Echt! Also bis die Tage & haltet die Ohren steif!
*WUFF Letty.

 

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