Mein Zuhause# Foehnlocke zieht um.

Foehnlocke, Schweizer Blog, Das Leben und Ich, Foehnlocke zieht um

Erst noch Schockverliebt ins neue Daheim, schon ist der Traum in der Luft zerplatzt wie eine kleine süsse Seifenblase.
Ja du liest richtig, so schnell kann sich das schöngeträumte Blatt wenden.
Mein Traum vom eigenen Schwedenhäuschen in der Schweiz ist gerade weit in die Ferne gerückt. Wir werden unsere provisorische Baustellen- Wohnung also wieder räumen und in der Zwischenzeit weiter ziehen. Mit der Hoffnung auf ein Wunder, dass vielleicht irgendwann einmal mein Traumhaus so steht wie es in meinem Kopf- Kino schon längst Realität ist.

Irgendwie habe ich in Zwischenzeit den Verlust bereits verarbeitet. Denn wir haben ein schnuckeliges kleines Daheim entdeckt.
Kleines Häuschen – Grosser Garten. Alles etwas veraltet, aber zum wohnen geht’s. So wie ich mich kenne, werde ich sowieso die meiste
Zeit im Gründen verbringen.

Um mich für das neue Heim zu entscheiden, habe ich mir diverse für mich wichtige Kriterien notiert und ausgewertet.

– Haben wir genügend Zimmer?
– Sind die Räume schön hell und Licht durchflutet?
– Wie ist der Zustand der Küche und des Badezimmers?
– Wie ist das Haus Geografisch gelegen? Wetter, Sonne, Wind?
– Wie ist der Zugang zum Haus? Haben wir Parkplätze zur Verfügung? 
– Wie lange sind unsere Arbeitswege?

Das einzig für mich noch belastende ist die Zufahrt zum Haus.
Steil – Eng und beim Haus kaum die Möglichkeit zu wenden, ohne in den angrenzenden Bach zu fallen
oder das Auto zu demolieren. Jetzt denkst du dir sicher: Frauen sind sowieso keine Parkwunder!
Halt. Ich bin gar nicht mal so schlecht. Solange ich Rückwärts irgendwo einparken kann. Aber in diesem
Fall mit Hanglage und Platzmangel wird’s echt ne heilerei bis man da hin und vor allem wieder weg kommt.

Hast du dir auch schon einmal eine Pro und Kontraliste erstellt, um dich für etwas zu entscheiden?
Wenn ich ganz ehrlich bin, hätte ich diese Punkte gar nie aufschreiben müssen. Denn mein Bauch sagte sofort:
Hier gefällt’s dir. Hier fühlst du dich wohl. Und die Angst mit ein parkieren wird sich nach dem 100mal vielleicht
auch von alleine in Luft auflösen. Denn irgendwann wird’s ja wahrscheinlich Klick machen – AH so klappt es am besten.

Was ich dir aber gerne mit auf den Weg geben möchte: Nimm bei der ersten Wohnungs- oder Hausbesichtigung einen
Profi mit! Jemand der die Räumlichkeiten mit anderen Augen ansieht und einschätzen kann, wie der Zustand des Gebäudes ist.
Ansonsten verfällst du bestimmt bereits beim Besichtigen in die “Einrichtungsphase“ und stellst Gedanklich schon deine Möbel
in die Zimmer, bevor dass du die Schwachstellen erkennst. Und dann ist es zu spät.

Wichtig bei der ersten Besichtigung:
– In welcher Umgebung befindet sich die Immobilie?
– Kannst du vielleicht schon ein paar Nachbarn oder Leute im näheren Umfeld ausmachen?
– Wie ist der Zustand Aussen: Fassade, Parkplatz und wichtig auch das Dach?
– Wie ist der Zustand Innen: Küche, Badezimmer, Wohn- und Schlafzimmer?
– Wände und Ecken bewusster wahrnehmen. Sind Risse, Schimmel, Verfärbungen, defekte Stellen zu sehen?
– Wie werden die Räume geheizt?
– Welche Fenster sind verbaut? Mit Jalousien oder Storen?

Eigentlich könnte ich jetzt noch so viel aufzählen. Aber ganz wichtig ist: Fällt dir etwas störendes ins Auge, sprich den Vermieter /
Verkäufer direkt darauf an. Vielleicht gibt’s eine nützliche Erklärung! Und merke dir eins: Vier Augen sehen mehr als deine zwei alleine.
Also nimm lieber jemand mit, als dich alleine auf die Suche zu machen. Du willst ja nicht eine Wohnung mit “Baustellenpotenzial“ sondern
eine “Heimeliges Nest“. Und klar, es ist mir bewusst, es gibt immer etwas, was hätte besser sein können / müssen.
Aber ganz ehrlich? Auch eine Immobilie kann nicht perfekt sein oder? Selbst ist die Frau! Und mit Absprache mit dem Vermieter
lässt sich vielleicht auch das eine oder andere noch retten oder beheben.

Vier Augen sehen mehr, als deine zwei alleine.

So jetzt habe ich wieder viel Text für dich und wenig Bilder. Aber ich hoffe, die kann ich schon bald nach reichen.
Denn das neue grüne Paradies darfst du dir auf keinen Fall entgehen lassen!
Also mach’s gut und geniesse dein kuscheliges Zuhause, denn ich packe schon bald “wieder“ meine Kisten.

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4 thoughts on “Mein Zuhause# Foehnlocke zieht um.

  1. Liebe Föhnlocke 😉
    Herzlichen Dank erstmal zu Deinem lieben Kommi auf meinem Blog! Das hat mich riesig gefreut 😀
    Es tut mir so leid, dass es mit dem Traum vom Schwedenhäuschen in der Schweiz nicht geklappt hat!
    Hach ja, die Tipps kommen richtig, wir suchen auch eine neue Wohnung. Unsere Erfahrungen mit Katastrophen haben wir auch schon durch.. manchmal können die Vermieter einen echt gut austricksen!! Oder man sieht im Rausch der ersten begeisterung auch nur, was man will..
    Liebste Grüsse
    Janine von https://www.yourstellacadente.com

    1. Liebe Janine
      Vielen Dank für deinen! 🙂 Finde es immer wieder cool Schweizer Blogs anzutreffen.
      Ich hoffe du hast schon einige schöne Wohnungsbesichtigungen hinter dir, wie ich das liebe *_*
      Die Besichtigungen regen jedes mal wieder meinen “Wohnungs- Einrichtungs- Instinkt“ an x)
      Aber eben, Augen auf ist wirklich wichtig. Die heutigen Vermieter wollen ja kein Geld in Ihre Immobilien stecken & sparen an jedem Rappen.

      Ich wünsche dir alles Gute auf deiner Suche und hoffe du findest was passendes!
      Es schön’s Täggli meine Liebe.

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