Richtiges Zeitmanagement ist alles!

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Termine, Termine, Termine
In der heutigen Zeit funktioniert nichts mehr ohne Termine.
Von morgens bis abends wird eifrig geplant, die nächste Woche strukturiert und
Personal eingesetzt, verplant und Termine vereinbart.

Termine. Jeder hat Termine. Die Wochen werden mühsam im Voraus vorgeplant. Private Termine, Geschäftliche Termine und dann noch die “Notfall-Termine“ müssen irgendwie nebeneinander in die engen spalten des Kalenders gezwängt werden. In meinem Kopf hat es schon lange keinen Platz mehr für “die merkbaren Termine“.
Langsam wird es alles zu viel. Schnell ist Zeit und Ort auf einen Post-It gekritzelt. Oder eine Erinnerung auf dem Smartphone gespeichert. Aber doch begleitet mich die ständige Angst, den einen oder anderen Termin, trotz Notiz oder Erinnerung zu vergessen. War das früher auch schon so? Oder werden wir einfach immer durchgeplanter? Organisierter vielleicht? Oder hatten wir als Jugendliche einfach ein besseres Gedächtnis? Vielleicht weniger Termine?
Oder haben wir das ganze einfach lockerer genommen? Können wir uns denn überhaupt auf unsere technischen Helfer und Systeme verlassen?

 

Meine Erfahrungen
Post-it: Der Klassiker?
Bestimmt in jedem Büro oder Haushalt zu finden. Schnell etwas auf gekritzelt, lassen sich die Zettel im Sichtfeld aufkleben und man sieht ständig diesen farbigen leuchte Zettel. Nervig. Hingucker oder nicht, meines Betrachtens ein wahrer Helfer. Egal was, Notiz oder Termin, schnell und einfach hingehängt bleibt er kleben bis ich Ihn nach der Erledigung erfreut zusammen geknüllt in den Müll werfen kann. Einfach nur ein Freudiges Erlebnis, wieder was geschafft zu haben. Zettelwirtschaft oder nicht? Darüber lässt sich streiten. Unüberlegtes lüften sollte an dieser Stelle vermieden werden, um den Zettelhaufen nicht durcheinander zu bringen. Ansonsten bin ich mit dieser Altbewährten Methode sehr zufrieden.

Online- Kalender:
Für mich ebenfalls ein praktischer Helfer. Schnell zack zack einen Eintrag mit Zeit, Ort und einzelnen Details gespeichert, erinnert er mich auch rhytmisch oder zum bestimmten Zeitpunkt an das Ereignis. Finde ich persönlich praktisch und einfach. Aber ganz darauf verlassen kann, getraue ich mich bis heute nicht wirklich. Schnell ist ein falsches, Datum angeklickt und gespeichert. Oder die Erinnerungs- Funktion vergessen.
Was mir auch jetzt erst aufgefallen ist, dass “ältere Leute“ dieses Neuzeitige System nicht wirklich nützen, können
oder ganz einfach nicht kennen. Somit macht es die Planung bisschen schwierig, vor allem im Geschäftlichem Sinne,
da alles zweispurig läuft.  Bei mir elektronisch, beim Kollegen einfach, bewährt im Kalender- Büchlein.
Tja eben jedem das Seine 🙂

Wenn’s trotz Planung nicht klappt

Aber mal ehrlich, was nützt eine genau geplante, strukturierte Woche, wenn es dann, wenn’s so weit ist, sowieso verschoben, abgesagt oder vergessen wird. In meinem beruflichen Alltag wird so viel Zeit verschwendet – für nichts. Aber ohne geht’s auch nicht. Wir planen im Voraus unsere Arbeiter für die nächste Woche ein, teilen Aufträge zu und verein-baren Termine mit den Kunden. Diese Termine werden natürlich pflichtbewusst eingetragen.

Fest eingeplanter Termin: Tag X. Um 13.30 Uhr Termin beim Kunde XY.
Morgens um 08.15 Uhr ruft der Kunde an und sagt den Termin ab. Grund ist ja schlussendlich überflüssig, denn Kunde ist König. Hat er auch nur Schnupfen oder ist wirklich was dringendes hereingeschneit, wird der Termin kurzfristig und meist ohne grosse Reue einfach abgesagt. Manchmal sogar per SMS. Dann stehe ich da. Wortwörtlich mit offenem Mund, verkrampften Finger am Telefon und unterdrücktem Wutausbruch. Und jetzt? Unser Mitarbeiter ist ja schon eingeplant. Wo soll ich so plötzlich einen “Ersatz- Termin“ herkriegen? So kurzfristig einen neuen Kunden anzufragen, ist mir immer etwas unangenehm. Die denken dann bestimmt: “Dieses lausige Geschäft hat auch sonst nichts besseres zu thun.“
Oder soll ich jetzt dem Mitarbeiter einfach sagen: “Sorry Kumpel, ich habe heute Nachmittag keine Arbeit für dich.
Du kannst nach Hause gehen.“ Dann fühle ich mich auch nicht viel besser. Also probiere ich einen potenziellen Kunden zu erreichen, der gegebenenfalls die Zeit einrichten könnte. Aber ich sage dir: “Wenn der Wurm mal drin ist, kann ich meine Finger wund telefonieren“

 

Aber die schreckliche Wahrheit ist: So schnell Lebig ist die heutige Zeit eben.

 

Es wird wahrscheinlich nicht nur mir im Alltag so ergehen. Sondern jedem einzelnen von uns. Es wird einfach keine Rücksicht mehr genommen. Nur das eigene Wohl und Ego zählt. Nämlich bei Alt und Jung. Ja genau. Auch mit Rentnern ist es schwierig heute einen Termin zu vereinbaren. Von wegen “Die haben ja alle Zeit der Welt“. Pustekuchen. Diese armen Leute haben Stress, den ganzen Tag. Doktor, Zahnarzt, Coiffeur, Grosskinder, Schifffahrt, Kaffee und Kuchen zu Besuch bei einer Bekannten im Altersheim. Ich sage Euch – da geht was 🙂


“Legen Sie doch einfach den Wohnungsschlüssel in den Briefkasten“

Termine vereinbaren, war früher doch so einfach. In einem Dörfchen, mitten in der Schweiz,
wo jeder fast jeden kennt. Da wurde ohne gross zu überlegen der Wohnungsschlüssel im Briefkasten abgelegt,
oder einfach die Kellertüre oder das Garagentor offen gelassen. Was waren das für Zeiten?
Heute kaum mehr denkbar. Wo ist denn das Vertrauen hin? Aber ganz ehrlich? Ich würde auch nicht
jeder Firma den Schlüssel meiner Wohnung geben. Fremde Leute in meinem Zuhause,
während ich auf der Arbeit bin? Mhm. Ich hätte schon ein mulmiges Gefühl dabei.
Die Zeiten ändern sich eben.
Was Früher noch Alltäglich war, ist heute schon ein alter Käse.
Hach und was noch das lustigste am ganzen ist? Das sage ich heute mit meinen 25 Jahren.
Wie wird das wohl weitergehen? Oder enden?

Termine vereinbaren wird in Zukunft wahrscheinlich eine harte Doktor Arbeit.

 

Na dann… Auf ein fröhliches Planen! 🙂

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