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Das erste Jahr mit Hund – Mein neues Leben als Frauchen

Ob ich schon immer einen Hund haben wollte?

Diese Frage höre ich seit einem Jahr des Öfteren. Was die Leute auch immer wieder überrascht ist meine Antwort dazu: NEIN.

Nein ich war noch nie eine dieser Mädchen, die ständig von ihrem eigenen Hund träumte und ihrer Mutter die Ohren voll jammerte: “wann bekomme ich endlich meinen eigenen Hund Mama?“.
Ich bin in einer typischen Katzen Familie aufgewachsen.
Dazu hatten wir Zwerghamster und Fische.

Ich hatte nie das Bedürfnis einen Hund zu haben.

Wenn ich auf der Strasse einem Hund begegnete, machte ich einen grossen Bogen darum. Mein Kontakt zu Hunden könnte ich wahrscheinlich an meinen zehn Fingern abzählen. Ich mied diese Begegnungen. Warum weiss ich gar nicht wirklich. Ich habe keine schlechten Erfahrungen gemacht mit Hunden, welche in mir in irgendeiner Weise schlechte Erinnerungen hervorrufen konnten oder mir Angst machten. Nichts. Ich fühlte mich bei Katzen einfach viel wohler. Punkt 🙂

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Da war die kleine Letty erst ein paar Tage bei uns eingezogen 🙂

Seit einem Jahr ein 4-köpfiges Rudel

Am 12. August 2017 machte Letty mit ihrem Einzug unser kleines Rudel perfekt. Klein aber glücklich. Meine Katze Patzy jubelte bestimmt nicht vor Glück, als sie die Neue kennen lernen konnte. Nein. Aber inzwischen verstehen sich die beiden “den Umständen entsprechend“. Nach einer Eingewöhnungszeit von jetzt einem Jahr kommen die beiden recht gut miteinander klar. Sie akzeptieren ihre Anwesenheit. Aber dicke Freundinnen sind die beiden “noch“ nicht. Wer weiss, wie die Entwicklung dieser Beziehung weiter geht. Der Umzug ins neue Zuhause, hat beiden die Chance gegeben ihren eigenen Freiraum zu wählen. Somit konnte keine von beiden die Wohnung als “Ihr Reich“ bezeichnen. Nein sie mussten sich beide an die neue Umgebung gewöhnen und vielleicht schweisste die beiden dieses Erlebnis sogar noch etwas enger zusammen.

Also leben wir nun glücklich und zufrieden in unseren neuen vier Wänden. Unser grosser Garten gibt dem ganzen Paradies noch das Tüpfchen auf dem I. Letty aber auch Patzy geniessen die Freiheit sich austoben zu können. Für Letty gilt das ganze natürlich nur im eingezäunten Gartengelände. Patzy hingegen erkundet munter die Nachbarschaft im Hang gelegenen Kleinquartier angrenzend zum Wald.

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Was sich seit Letty’s Einzug alles verändert hat?

Bis auf meine Arbeitstätigkeit die ich in einem 100 % Pensum ausführe, im Grunde genommen ALLES! Aber halt! Positiv natürlich 🙂

Als einziges das tägliche Ritual fünf Mal in der Woche um 07.30 Uhr im Büro zu sein, ist meinem vorherigen “ohne Hund Lebens“ treu geblieben.
Ansonsten habe ich mein Leben wirklich komplett an Letty angepasst. Viele Leute schütteln bei dieser Aussage nun bestimmt den Kopf.
Wie bescheuert ist das denn bitte? Ja ich weiss, geplant war das ganze bestimmt nicht, aber meine Meinung ist:

Wenn man sich für einen Hund oder auch für ein anderes Tier entscheidet, ist dies eine Entscheidung für die nächsten paar Jahre. Solange das Tier lebt, soll es glücklich sein.

Sonst braucht man kein Tier.
Wenn jemand Pläne hat die Welt zu umreisen, eine Weiterbildung zu machen oder die Karriereleiter zu erklimmen, finde ich hat man / oder zumindest ich hätte keine Zeit mich um ein Tier zu kümmern.

Denn wie sich herausgestellt hat, ist Letty eine zusätzliche 100 % Auslastung, welche ich zum grossen Glück prima mit meiner Arbeit verbinden kann. Wir verbringen wenn’s klappt mit der Arbeitsaufteilung fast 24 h am Tag zusammen. Klar, Letty verschläft meine Bürozeit unter meinem Tisch oder mitten im Korridor, wo jeder drüber klettern muss. Aber Sie ist da. Da bei mir. Und ich schätze sie so sehr, ihre Anwesenheit lässt mich zum Glück nie mehr alleine im Büro sein.

Aber nicht nur meine Bürotätigkeit, sondern auch meine Private Zeit ist mit ihr an meiner Seite wirklich alles anders geworden. Was erfährst du hier:

  • Für zwei Denken
    Klingt vielleicht komisch, aber es gibt richtig viele Situationen die früher ohne viel zu denken, einfach vonstattengingen. Heute kommt da plötzlich: Oh und Letty?
    Kann Sie mit ins Restaurant? Wo sind die schattigen Parkplätze / oder hat es ein Parkhaus? Hundefreundliche Campingplätze? Leinenpflicht usw.
  • Hobbies
    Ein verregneter Sonntagmorgen vor einem Jahr?
    Lange ausschlafen, gemütlich Frühstücken und dann mit dicken Wollsocken ins Arbeitszimmer und zeichnen, lesen, nähen oder basteln. Auf was ich halt eben gerade so Lust hatte.
    Heute?
  • Guckt mich Letty um 09.00 Uhr mit grossen sehnsüchtigen Augen nach frischer Luft an. Also los! Regenjacke anziehen und los geht’s! Yey!
  • Bezug zur Natur
    Klar war ich auch die letzten Jahre draussen. Spazieren. Joggen.
    Aber heute bin ich manchmal den ganzen Tag draussen. Ich nehme die Natur heute viel intensiver war. Klima, Tier- und Pflanzenwelt schaue ich heute mit ganz anderen Augen an als früher.
  • Freundeskreis
    Durch Letty habe ich viele tolle und liebenswürdige Menschen kennen gelernt, welchen ich sonst bestimmt nie begegnet wäre. Mein Freundeskreis hat sich viel mehr ausgedehnt und ich komme dank Letty auch viel eher mit “fremden“ Leuten ins Gespräch als früher.
    Die Hündeler halt 😛
  • Der andere Feierabend
    Früher bin ich nach der Arbeit nach Hause und habe die Ruhe genossen, mich im Garten beschäftigt oder bin Joggen gegangen um den Ausgleich zur Arbeit im Büro zu finden.
    Heute besuche ich regelmässig Hundekurse, gehe mit anderen Hundehaltern spazieren oder gehe mit Letty joggen.
  • Der Mittelpunkt im Leben schwenkt ab
    Es gibt jetzt nicht nur noch meine bessere Hälfte und mich, nein Letty braucht genau so viel Zuneigung, Unterhaltung und Liebe wie wir beide. Ich bin zur richtigen Hundemami mutiert, was mir manchmal selber ein wenig Angst macht. Statt für mich ein paar neue Schuhe zu kaufen, landet heute eher eine neue Hundeleine im Einkaufswagen 🙂
  • Saubere Wohnung Adee
    Ich bin wirklich pingelig. Ich hasse Unordnung und Staub sowieso. Jetzt fliegen da Hundehaare herum um Letty’s Spielsachen kugeln in der Wohnung rum. Und weisst du was das Schönste ist? Es stört mich gar nicht mehr. Ich kann inzwischen damit Leben obwohl ich bestimmt fünf Mal mehr zu Sauger greife, als manchen anderen Haushalt ohne Tiere.
  • Kleiderstiel
    Ich war noch nie wirklich diejenige welche sich morgens eine Stunde aufbrezelt um aus dem Haus zu gehen. Nur heute habe ich meinem Style noch etwas mehr “Outdoor“ hinzugefügt. Mein Kleiderschrank verfügt seit einem Jahr über echt gute Wanderschuhe, wetterfeste Hosen, Kurze Freizeithosen und Polo-Shirts. Wer hätte das gedacht? Ich find’s toll und ich mag meinen neu kreierten Kleiderstiel.
  • Hundefreundliches Auto
    Mein Geschäftsfahrzeug, welches ich glücklicherweise auch für meinen privaten Gebrauch benutzen darf, gleicht manchmal mehr einem fahrenden “Hundetransporter“ als einem Geschäftsauto.
    Ich finde schneller ein Hundekot-Säckli, Hunde Spielzeug, den angekauter Ast oder eine Leine, als meine Arbeitsutensilien. Aber wir gewöhnen uns allmählich an ein Kisten- Ablage- System. Gell Letty?! 😛

Wahrscheinlich gäbe es da noch so vieles mehr, was mir aber inzwischen gar nicht mehr so auffällt. Ausser dass jetzt auch überall noch Hundehaare statt nur Katzenhaare auf meiner schwarzen lieblings Jeans herumwuseln, aber das stört nach einem versabberten Hallo sagen von Letty eh nicht mehr. Weil daneben vom morgendlichen Gassi gehen schon der erste Fleck getrockneter Erde klebt, weil Letty mich mal wieder vor lauter Begeisterung anspringen musste. Hach ist das Hundehalter- Leben schön.

Wie lange seid Ihr schon Hundehalter? Habt Ihr auch so manche Umstellung für Euren Liebling durchgemacht? Ich bin gespannt, wie es in einem anderen Rudel so aussieht 🙂

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