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Mit Letty auf dem 1. Gruppenspaziergang

Es ist so weit. Samstag 14:00 Uhr. Etwas bewölkt.
Ein kühler Wind bläst vorbei. Wir sind unterwegs zum Damm.
Das Rauschen des Flusses dringt langsam an mein Ohr. Viele Leute sprechen
wild durcheinander. Hunde bellen, jaulen und scharren schon wild mit den Füssen…

 

Ich stehe da und sehe in die Runde.  Mein Blick geht langsam die Szenerie durch. Viele Hundehalterinnen sind da, auch Hundehalter? Daran kann ich mich nicht mehr erinnern.
Aber auf jeden Fall viele Frauchen mit Ihren Vierbeinern. Dick eingepackt, viele tragen Handschuhe und bunte Mützen.  Neben Ihnen tanzen die Tiere schon ungeduldig an der Leine rum.
Verschiedene Rassen sind vertreten, ich kenne sie nicht alle. Gross und Klein halt.
Endlich bleiben meine Blicke auf bekannten Gesichter hängen. Lettys Mami mit Hunde Freundin und Frauchen stehen dort drüben. Ich lächle und winke Ihr zu und denke mir schon, dass Letty sich riesig freue wird! Ich begrüsse neben mir, eine Hundehalterin aus der gleichen Hundeschule-Klasse.
Lettys Züchterin, auch die Initiantin dieses Gruppen-Sazierganges,  schlängelt sich freundlich durch die Anwesenden, um uns alle zu begrüssen.

Kurz werden wir über den Ablauf des bevorstehenden Spazierganges informiert. Die Leute stehen schon in Gruppen bereit, um abzumarschieren. Jetzt packe ich auch Letty zum Auto aus. Sie hat ja lange genug schon die Scheiben des Wagens angesabbert. Letty wedelt schon aufgeregt mit ihrem wuscheligen Schwänzchen, als ich die Schiebetüre aufziehe. Nach einigem rumgefummele, bis ich es endlich schaffe die widerspenstige Leine am Geschirr fest zu machen, was echt nicht einfach ist, wenn Letty sich windet und rumhampelt und rausgucken will, weil sie ja was verpassen könnte, hüpft sie nach langem Üben doch noch mit einem riesigen Satz zum Auto raus. Phuu. Jetzt sind wir auch Starklar. Schon höre ich Lettys Krallen auf dem Asphalt knirschen, weil Sie Ihre Mami entdeckt hat, aber auch die Züchterin und alles geht jetzt ganz schnell. Ich werde von Letty durch die Menschen- / Hundemenge gezogen (alle anderen sind ihr grad sowas von Wurscht, egal wie sie angebellet wird),
kommen wir endlich bei Lettys Mami an. Erstmal wird ein kleiner Strahl “Freude-Pipi“ abgelassen und dann wird geschmust. Nach etlichen Minuten der Begrüssung wird natürlich auch Lettys Züchterin noch aufs herzlichste willkommen geheissen. Wahrscheinlich ist Letty nach dem langen und ausgiebigen Hallo Sagen schon KO, denke ich mir. Aber auf geht’s!

Jetzt laufen alle vom Treffpunkt Parkplatz Richtung Damm. Schön gestaffelt hintereinander. Es wird immer noch ununterbrochen geredet. Die Hunde ziehen schon wild davon, sie wollen endlich frei sein und unter Ihresgleichen durch die Wiesen sprinten. Letty hüpft dabei vergnügt und schwanzwedelnd neben Ihrer Mami her.  Sie hat bis jetzt noch nich wirklich realisiert, wieviele Hunde sonst noch neben uns her marschieren. Wir sind schon nach ein paar Schritten auf dem steinigen Weg am Damm angekommen. Nach Absprache werden jetzt alle Hunde abgeleind und frei gelassen. Hopp Letty. Such dir neue Freunde! Schwups und sofort ist Sie in der Mensch- / Hundemasse verschwunden. Alle Hunde wuseln wild um unsere Beine herum. Schnüffeln hier und schnüffeln da. Etwas weiter weg entdecke ich Letty. Die gerade von einem Schwarm von männlichen Artgenossen umrundet wird. Ich sehe es Ihrem verzweifelten Blick an, wie unwohl Sie sich gerade fühlt. Nach ein paar winzigen Sekunden ist die Sache erledigt und abgehackt.

Die Meute setzt sich langsam in Bewegung, Flussaufwärts, Gegenwind. Letty kommt zwischendurch wieder bei mir vorbei getänzelt. Gibt ein zwei quietschende Töne von sich und verduftet wieder in der Menge. Hie und da sehe ich Sie mit einigen andern Hunden herumtollen. Wie schnell Sie Anschluss gefunden hat, staune ich nicht schlecht. Wo Letty bis anhin eher der zurückhaltende Hundetyp preisgegeben hat. Sie findet schnell ein paar Lieblings- Freunde und sprintet vergnügt über die Wiese. Ich spaziere unterdessen neben Frauchen von Lettys Mami. Auch Lettys Mami ist noch neben uns. Sie trabt derweil genüsslich neben uns her und beobachtet die Situation schön aus dem hinteren Mittelfeld. Ach wie ich diesen Hund liebe. Ich hoffe Letty hat viel davon geerbt 😛

Auf dem Weg in die eine immer gleichbleibende Flussrichtung unterhalte ich mich mit verschiedenen  Hundehalter- / innen. Ach jetzt fällt’s mir wirklich wieder ein. Es sind auch Hundehalter dabei gewesen 🙂 Also hätten wir das auch aufgeklärt. Also spazieren wir so dem Fluss entlang bis zur Wendestelle. Letty zerrt da einen Stock mit, hier verschwindet Sie mit anderen Hunden im Wald zum Flussufer, sprinten über die Wiese an einem Rudel anderer Hunde hinterher, obwohl Sie zu langsam ist, gibt Sie dennoch nicht auf, denn irgendwie wird sich dann von einem von hinten herannahenden Hund wieder eingeholt, so ein ewiger Kreislauf eben. Bis Sie dann genug hat um bei mir kurz Hallo zu sagen. Schlendert Sie dann etwas ermüdet eine Weile neben mir her. Bis Sie wieder zum Spielen aufgefordert wird und natürlich unter keinen Umständen darauf verzichtet werden kann, galoppiert Sie mit erhobenem aber schaukelndem Schwänzchen davon.

Sie ist glücklich, das merke ich Ihr an. Wie sie hechelnd immer wieder bei mir ankommt um mir zu sagen: Frauchen ist lustig hier gell? oh ich muss wieder los! und Tschüss kleine Maus.

Manchmal ists auch lustig zu beobachten, wie sie mich in all den vielen Leuten sucht.
Ich sehe Sie schon von Weitem, wie sie mit grossen Augen und raushängender Zunge die Leute absucht. Sich an den vielen Beinen vorbeidrängt. Wo ist denn mein Frauchen? Sehe ich da etwa Verzweiflung aufflammen? Sie wird immer schneller. Letty du hast eine Nase! Muss ich dich auch noch daran erinnern, dass du ein Hund bist? Setz deine Nase ein Letty! Dann findest du mich sicher viel schneller, als dich auf deine müden Augen zu verlassen. Kurz bevor Sie bei mir angelangt, wird Ihr Schritt auf einmal schneller und ich merke wie Sie jetzt meine Spur aufgenommen hat. Und schwups steht sie neben mir. Hab ich gut gemacht, gell Frauchen? Ich habe dich wieder gefunden, unter all den fremden Zweibeiner hier. Ja ich bin stolz auf dich Letty. Hast du gut gemacht!

Friedlich beenden wir unseren Spaziergang wieder am Ausgangspunkt. Die Hunde werden alle von Ihren BesitzER und Besitzerinnen abgerufen. Rasch sind alle eingefangen und wieder an Ihren Leinen befestigt. Die Reise geht zurück zum Auto. Letty kann sich vor Müdigkeit kaum mehr auf den Beinen halten. Sie schwankt noch mit den letzten Kräften zum Auto. Muss beim Verabschieden noch mal die letzten Reserve- Energie- Ration anzapfen und dann verpacke ich Sie behutsam auf ihrem Plätzchen auf der Rückbank. Es vergehen nicht 5 Minuten und Letty schläft in einer Seelen Ruhe ein.

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Einfach nur ein Schnappschuss von Letty.

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